Ljuba Arnautovićs Roman über Widerstand von Kirchenmitarbeiterin

Der Roman "Im Verborgenen" erzählt die Geschichte einer Mitarbeiterin des Oberkirchenrats, die in ihrer Wohnung Verfolgte vor den Nationalsozialisten versteckt. Foto: Cover/Picus Verlag
Der Roman "Im Verborgenen" erzählt die Geschichte einer Mitarbeiterin des Oberkirchenrats, die in ihrer Wohnung Verfolgte vor den Nationalsozialisten versteckt. Foto: Cover/Picus Verlag

Präsentation von „Im Verborgenen“ am 4. April

Wien (epdÖ) – Eine Facette der wechselvollen Geschichte der Evangelischen Kirche A.B. zur Zeit des Nationalsozialismus beleuchtet der unlängst erschienene Debütroman der Wienerin Ljuba Arnautović. „Im Verborgenen“ erzählt die Geschichte von Genofeva, die während des Zweiten Weltkriegs in der Kanzlei des Oberkirchenrates arbeitet – während sie in ihrer Wohnung über Monate hinweg Menschen vor dem Regime versteckt.

Bischof Michael Bünker würdigt den Roman der Übersetzerin und Journalistin Arnautović, der sich im Frühjahr 2018 in das Gedenken zum sogenannten „Anschluss“ Österreichs an Deutschland vor 80 Jahren fügt: „Für die Evangelische Kirche ist die Geschichte von Genofeva ein wichtiger Baustein im Gedenken. Sie ist ein wichtiges Zeichen für Mut und Menschlichkeit in einer Zeit der schuldhaften Verstrickung in Nationalismus und Antisemitismus.“

Ljuba Arnautovićs im Picus Verlag erschienener Roman „Im Verborgenen“ wird am Mittwoch, 4. April, um 19.30 Uhr im Wiener Albert Schweitzer Haus präsentiert. Nach einer Begrüßung durch Bischof Bünker liest die Autorin, es folgt eine Diskussion mit der Historikerin Heidemarie Uhl, moderiert von ORF-Redakteurin Renata Schmidtkunz.

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ISSN 2222-2464