Pastoralkolleg

Herzlich Willkommen im Pastoralkolleg!

  • Fortbildung und Qualifikation
  • Gemeinschaft und Motivation
  • Erneuerung und Rekreation

– auch in Corona-Zeiten

Schauen Sie sich um und lassen Sie sich inspirieren: Hier finden Sie das Programm des Pastoralkollegs, laufend aktualisiert. Österreichische Pfarrer:innen nehmen an allen Kursen auf Einladung der Kirche teil und zahlen keinen Eigenbeitrag.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören! Das Anmeldeformular in Form einer Word-Datei finden Sie hier.

Eva Harasta, Theologische Referentin des Bischofs und kommissarische Leitung des Pastoralkollegs

Pfr.in Dr.in Eva Harasta,
Theologische Referentin des Bischofs und kommissarische Leitung des Pastoralkollegs,
Kontakt: cnfgbenyxbyyrt@rinat.ng
Festnetz: +43 59 1517 00 – 437 (Büro: Daniela Trümpy)

 

Das Programm 2021 (Stand 25.8.2021):

Führung leben, Teil II-IV (neuer Termin Modul 4: 24. bis 26.1.2022, Ort entscheidet sich noch)

Uta Häberlein

Referentin: Uta Häberlein

  • Teil II: Mo, 1. bis Do, 4. März 2021 (Online-Seminar!)
  • Teil III: Fr, 2. bis So, 4. Juli 2021 (Bildungshaus Don Bosco, Wien)
  • Teil IV: Mo, 24. bis Mi, 26. Jänner 2022 (Ort entscheidet sich noch)

Die Kursgruppe ist konstituiert. Stay tuned für Fortbildungen zum Thema Führung.

Das Führen von Menschen will menschlichen, sachlichen, organisatorischen und äußeren Einflüssen gerecht werden. „Gute Führung“ ist eine Aufgabe, die verantwortlich und reflektiert gelebt werden will. In der Weiterbildung erlernen die Teilnehmenden wichtige Elemente der Mitarbeitenden-Führung und Personalentwicklung und reflektieren die Wirkungen des eigenen Führungsstils.

Sie arbeiten an Themen aus dem Arbeitsalltag und erproben neben fachlichen Inputs ihr Führungshandeln in intensiven Trainingssituationen. Kollegiale Beratung ermöglicht neben dem Coaching durch die Seminarleitung eine gute Reflexion der eigenen Erfahrungen.

Inhalte der vier Module: Führungspersönlichkeit und Umgang mit (Lebens-)Zeit; Personalentwicklung – Führen durch Gespräche; Konfliktmanagement – Konflikte kreativ und innovativ angehen und lösen; Changemanagement – Veränderungen sinnvoll und gelingend gestalten.

Uta Häberlein, Dipl.-Päd., ist Trainerin für Personalentwicklung und Systemischer Coach, leitet das private Institut „Lebendiges Lernen – Seminare & Coaching“ in Nürnberg und ist seit 20 Jahren mit Freude unterwegs für Menschen der Evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Deutschland und Österreich.

Kirchenrecht für die Pfarramtspraxis (27.5. Evangelisches Zentrum, Online-Seminar oder 12.10.2021, Leoben)

Kirchenrätin Dr.in Eva Lahnsteiner

Pflichtseminar für die Definitivstellung
Referentin: KR.in Dr.in Eva Lahnsteiner

Zwei Termine und Orte zur Auswahl:

  • Do, 27. Mai 2021, Online-Seminar (MS Teams)
  • Di, 12. Oktober 2021, Ort: Leoben

organisiert durch die Abteilung Kirchenrecht

Das Seminar am 12.10. ist gut in Kombination buchbar mit dem Kinderschutz-Seminar am 13.10. (Details dazu siehe unten). Wenn Sie beide Seminare buchen, organisiert das Pastoralkolleg die Übernachtung und übernimmt die Übernachtungskosten. Beide Seminare finden in Leoben statt.

Die Arbeit in der Pfarrgemeinde hat viele rechtliche Seiten – von den Matriken über die Organisation der Gremien bis zu Dienstrecht und allem, was Liegenschaften betrifft. Das für die Amtsprüfung am grünen Tisch erlernte Kirchenrecht erwacht zum Leben, wenn man Praxiserfahrungen macht und sich die ersten konkreten rechtlichen Fragen stellen. Dann erweist sich das Kirchenrecht als ein wichtiges Mittel, um Verlässlichkeit herzustellen und Probleme klar entscheiden zu können. Das Seminar regt dazu an, das kirchenrechtliche Wissen auf die eigene Praxis zu beziehen und so die Prinzengestalt des Kirchenrechtsfrosches kennen und schätzen zu lernen.

KRin Dr.in Eva Lahnsteiner ist Juristin und seit 2015 Kirchenrätin in der Rechtsabteilung im Evangelischen Oberkirchenrat A.B.

Einführung in die Psychotraumatologie und Traumapädagogik (12.-15.7.2021, Stift St. Georgen am Längsee)

Pfr.in Sabine Haupt-Scherer

Referentin: Pfr.in Sabine Haupt-Scherer
Begleitung: Pfr.in Heike Wolf

Mo, 12. bis Do, 15. Juli 2021 im Stift St. Georgen am Längsee

eine Kooperation mit der KPH Wien/Krems
Logo_KPH

Gefühlsschwankungen und Affektdurchbrüche gehören für Eltern und Pädagog:innen bei Jugendlichen zum Tagesgeschäft. Manchmal steckt aber auch mehr dahinter. Aus außergewöhnlichen Belastungserfahrungen können seelische Wunden entstehen, unter denen die Betroffenen und ihre Umgebung leiden. Was kann man aber als Pädagog:in oder Elternteil tun, damit belastende Situationen gar nicht erst zu traumatischen Erfahrungen werden?

In dieser Fortbildung wird es darum gehen, zu erkennen, was eine Traumatisierung ist, was dabei im Gehirn passiert und welche mögliche Folgen Belastungserfahrungen im Denken, Fühlen und Verhalten der Betroffenen auslösen. Sabine Haupt-Scherer leitet daraus traumasensibles Handeln in Haltung und methodischem Repertoire ab und bedenkt Konsequenzen für die Pädagogik und Seelsorge mit traumatisierten Menschen. Abgerundet wird die Fortbildung durch die Arbeit an Fällen aus dem Kontext der Teilnehmenden.

Pfr.in Sabine Haupt-Scherer ist evangelische Pfarrerin, Supervisorin, Traumapädagogin und Traumafachberaterin im Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen.

timeout 021 – „Der Segen bleibt“ (12. bis 15.10.2021, Zell an der Pram)
Referentinnen und Referenten: Traudel Krause (Leitung), Pfr.in Mag. Kathrin Hagmüller und GL Christian Kohl (Assistenz; Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau)

Di, 12. bis Fr, 15. Oktober 2021 in Zell an der Pram

Ehe Jesus seine Verkündigung aufnahm, zog er sich für 40 Tage zurück – in die Wüste! Gerade für Hauptamtliche im geistlichen Amt besteht die Gefahr, bei all dem Wichtigen, das es zu tun gilt, auf Phasen der Reflexion und des Rückzugs zu verzichten. Das Seminar lädt dazu ein, am Beginn des neuen Arbeitsjahres – nach der ersten heißen Phase Schulanfang bis Erntedank – es Jesus gleich zu tun und sich – 40 Stunden verteilt auf drei Tage – auf die Herausforderungen vorzubereiten, die sich uns in den nächsten Jahren in Gemeinde und Kirche nach der Zeit von Krise und Veränderung stellen werden. Rückschau und Ausblick, Reflexion und Vision – und Auftanken bei Gott. Das Seminar umfasst vier Einheiten eines „Stufen des Lebens“- Kurses verbunden mit spirituellen Angeboten zur Besinnung: Allein, zu zweit, zu mehreren oder in der Gesamtgruppe.

Das biblische Grundmotiv des Kurses lautet: „Der Segen bleibt. Jakob zwischen Kämpfen und Geschehenlassen“. Die Geschichte von Jakob ist eine existenzielle Beziehungs- und Glaubensgeschichte. Zwischen Kämpfen und Geschehenlassen zeigt die Lebensgeschichte Jakobs den Glanz von Gottes Segensspur. Und sie spricht noch heute an, weil so viele Motive daraus auch im Kontext der modernen Lebenswelt vertraut sind. Aktiv, erfolgreich sein zu wollen und Gutes bewirken zu wollen ist ein gewohnter Modus ebenso wie die Herausforderung, Stellung zu beziehen und zu vertreten. Auch heute lässt sich unverhofft offene oder geheime Unterstützung erfahren, auch heute reizt die Rivalität zum Widerspruch. Hin und wieder lockt der Gedanke an Flucht. Aber manchmal ist es, als stünde der ganze Himmel offen.

Traudel Krause leitet seit 1999 das Werk „Stufen des Lebens“. Hier finden Sie ein Video, in dem man sie in Aktion erleben kann: www.stufendeslebens.de

Pfr.in Kathrin Hagmüller ist Referentin für Glaubenskurse und Jüngerschaft am Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau (WeG) sowie Multiplikatorin für Stufen des Lebens in Österreich.

Christian Kohl ist Gemeindeberater am Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau (WeG) und Multiplikator für Stufen des Lebens in Österreich.

Kinderschutz und Gewaltprävention (13.10.2021, Leoben)

Pfr. Mag. Friedrich Eckhardt

Referenten:
Pfr. Mag. Friedrich Eckhardt, Evangelische Pfarrgemeinde Graz-Eggenberg
Mag. Dominik Knes, Jugendreferent, Evangelische Jugend Steiermark

Mi, 13.10.2021, Ort: Leoben

Anmeldung: bis zum 15.9.2021

eine Kooperation mit der EJÖ

Ziele:

  • Sensibilisierung für Kinderschutz und Präventionsarbeit in der gemeindlichen Arbeit von Pfarrer:innen und Vikar:innen
  • Kennenlernen der EJÖ-Kinderschutzrichtlinie

 

Jugendreferent Mag. Dominik Knes

 
 
 

Es werden folgende Themen vermittelt (auch gemäß den Standards für EJÖ-Basisschulungen):

  • Kinderrechte und gesetzliche Grundlagen
  • Definition und Formen (sexueller) Gewalt
  • Opfer und Täter
  • Sensibilisierung für Nähe-Distanz
  • Präventive Gestaltung der Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinderschutzrichtlinie der EJÖ und Krisenplan

Das Seminar lässt sich gut in Kombination mit dem Kirchenrecht-Seminar am 12. Oktober buchen. Beide Seminare finden in Leoben statt. Wenn Sie beide Seminare belegen, organisiert das Pastoralkolleg die Übernachtung und übernimmt die Übernachtungskosten.

Was wir wollten, was wir wurden? (18.-20.10. oder 21.10.2021, am Weißensee)

Christian Knaller

Referent: Christian Knaller

Mo, 18. bis Mi, 20. Oktober oder Do, 21. Oktober 2021
Ort: ein Hotel am Weißensee
Anmeldeschluss: 30. Juni 2021
Zielgruppe: PfarrerInnen nach circa 15 Dienstjahren

In der Mitte des Berufslebens hat man eine gute Routine entwickelt, manches ist geglückt und von anderen Vorstellungen hat man sich verabschiedet. Ist es Zeit, wieder einmal aufzubrechen, sich zu verändern, neue Schwerpunkte zu setzen? Das Seminar bietet die Gelegenheit, inmitten der wunderschönen Landschaft am Weißensee in Bewegung zu kommen. Es gibt Raum und Zeit für Reflexion und kollegialen Austausch – zur Zwischenbilanz, zur (Karriere-)Planung, zum dankbaren oder nachdenklichen Innehalten. Geplant sind etwa eine Wanderung mit Schifffahrt und (auf Wunsch) Morgenyoga. Bei entsprechendem Wetter kann eine Seminareinheit auch auf der Alm stattfinden.

Christian Knaller ist Psychotherapeut, Supervisor und Coach am Weißensee. Er arbeitet sowohl mit Kindern als auch Erwachsenen, seine große Leidenschaft sind Selbsterfahrungsgruppen. Nach 20 Jahren in Wien ist er mit seiner Familie wieder an den Weißensee gezogen und hat dort eine eigene Praxis aufgemacht.

Zwei, drei, vier in EINER Pfarrgemeinde (Teil 1: 5.-7.11.2021, Ort: Zell an der Pram)

Doris Gabriel

Referentin: Doris Gabriel

Teil I – frei zur Anmeldung:
Fr, 5. bis So, 7. November 2021, Zell an der Pram

Nachholtermin des im November 2020 entfallenen Teil II:
Fr, 14. bis So, 16. Oktober 2022

Ein Team fällt nicht vom Himmel, es bildet sich nach und nach durch Zusammenarbeit. Deshalb werden Pfarrer:innen aus Gemeinden mit mehreren Pfarrstellen zu einem Teambildungsprozess eingeladen, sobald sich die Zusammensetzung der Pfarrstellen verändert. Sie besuchen gemeinsam Teil I und zwei Jahre später Teil II. So können Sie Ihren eigenen Prozess entwickeln und reflektieren.

Inhalt des ersten Seminars sind Theorieinputs und Übungen zu den Themen Teamarbeit und Leitung. Zusätzlich hat sich gezeigt, dass die Zeit zum Austausch in den Teams und mit Kolleg:innen in ähnlicher Situation sehr hilfreich ist. Im zweiten Seminar können die Teilnehmenden je nach der Erfahrung miteinander und dem aktuellen Bedarf im Team an einigen der folgenden Themenbereichen weiterarbeiten: Konfliktmanagement, Kritikgespräche führen, Arbeit mit Ehrenamtlichen, Widerspruchsmanagement, Abgrenzen der eigenen Arbeitsfelder und Zuständigkeiten, Vorbereitung und Nachbereitung einer Umgestaltung des Teams.

Doris Gabriel ist Organisations-und Gemeindeberaterin, Supervisorin und Trainerin.
www.dorisgabriel.at

Kooperation als geistliche Chance (8.-11.11.2021, Bildungshaus St. Magdalena, Linz)

Prälat Traugott Schächtele

Referent: Prälat Traugott Schächtele
Begleitung: Pfr.in Johanna Uljas-Lutz

Mo, 8. bis Do, 11.11.2021, Bildungshaus St. Magdalena, Linz
Seminar für Senior:innen und Superintendenten

Leitungsverantwortung bringt viel Zusammenarbeit und Abstimmungsbedarf mit sich. Viele Untersuchungen weisen nach: Zusammenarbeit führt nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern macht auch mehr Spaß. Im Bild vom Leib mit den vielen Gliedern singt Paulus ein Loblied auf die Kooperation in der Kirche. Die Erfahrung von kirchlichen Leitungsverantwortlichen scheint dem aber zu widersprechen.

Kooperation wird oft als hinderlich erfahren: Absprachen und Gremien fressen Zeit, schleifen Entscheidungen ab und stören die Kreativität. Vielleicht folgt dieser Eindruck auch gerade aus der Tatsache, dass Leitungsverantwortliche um kooperatives Handeln gar nicht herumkommen – in frei gewählter Zusammenarbeit aus Sympathie, in Schicksalsgemeinschaft aufgrund finanziellen Drucks, in gewohnheitsmäßig übernommenen Arbeitsabläufen. Wo liegen die Chancen und Grenzen von Kooperation auf dieser Ebene kirchlichen Lebens?

Dr. Traugott Schächtele war lange Jahre selber Dekan in Freiburg im Breisgau und ist – nach einigen Jahren hauptamtlicher Lehrtätigkeit an der Evangelischen Hochschule in Freiburg – seit 2010 eine der beiden Personen im Prälatenamt, die den Badischen Bischof in der geistlichen Leitung unterstützen. Er nimmt beratend an Sitzungen des Oberkirchenrats und der Synode teil. Sein Schwerpunkt ist die Beratung mit Pfarrerinnen und Pfarrern und anderen Mitarbeiter:innen der Kirche, sowie die Förderung der Verbindung zwischen Kirchenleitung und Gemeinden.

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