Evangelisches zu Ostern in Radio und TV

Der TV-Gottesdienst am Karfreitag kommt aus dem burgenländischen Markt Allhau. Foto: epd/M. Uschmann
Der TV-Gottesdienst am Karfreitag kommt aus dem burgenländischen Markt Allhau. Foto: epd/M. Uschmann

Radiogottesdienste aus Garsten und Feffernitz, TV-Gottesdienst aus Markt Allhau

Wien (epdÖ) – Reichhaltiges evangelisches Programm zu Ostern erwartet das Publikum des ORF in Radio und TV. Den Palmsonntag, 25. März, eröffnet mit einem „Zwischenruf“ auf Ö1 der steirische Superintendent Hermann Miklas. Er erinnert dabei an die Begeisterung der Menschen beim Einzug Adolf Hitlers in Österreich und hinterfragt das blinde Vertrauen in Erlösergestalten. Zu hören um 6.55 Uhr auf Ö1.

Mit Morgengedanken begleitet die ehemalige Superintendentin von Salzburg und Tirol, Luise Müller, im Radio durch die Karwoche. Müller schlägt dabei den Bogen von der Oscar-Gala zu Jesu Einzug in Jerusalem, von Handykameras zum Kreuzestod. Zu hören von Sonntag, 25. bis Samstag, 31. März (So 6.05, Mo-Sa 5.40 Uhr) in den ORF-Regionalradios.

Der TV-Gottesdienst zum Karfreitag, 30. März, kommt aus dem burgenländischen Markt Allhau. Mit der Gemeinde feiern Oberkirchenrätin Ingrid Bachler und der Markt Allhauer Pfarrer Heribert Hribernig. In ihrer Predigt widmet sich Bachler der Aufgabe der Versöhnung, mit Gott, unseren Familien, aber auch in der Gesellschaft. Sie stellt die Frage, inwieweit es möglich ist, „die ganze Zerrissenheit menschlichen Lebens hinein in die Versöhnung Christi zu tragen“ und antwortet mit Blick auf ein Leben, das die Hoffnung nie aufgibt. Zu sehen von 9.30 bis 10.30 Uhr auf ORF2. Bis sieben Tage nach Ausstrahlung ist der Gottesdienst auch in der TVthek verfügbar: http://tvthek.orf.at/profile/Evangelischer-Gottesdienst/13887066

Ebenfalls am Karfreitag überträgt der ORF den traditionellen Radiogottesdienst, diesmal aus der Justizanstalt Garsten in Oberösterreich. Gefängnisseelsorger Friedrich Rößler gibt Einblick in das Leben hinter Gittern: „Viele von den Gefangenen sind einsam, nachdem die Familie und die Freunde sich zurückgezogen haben. So hat auch Jesus ‚im Strafvollzug‘ das Ausgeliefertsein an Menschen und Institutionen erlebt. Da sind die Orientierung und die Suche nach einem Halt an dem, der Ähnliches erlebt hat, naheliegend.“ Die Karfreitagsbotschaft treffe daher in vielem die besondere Situation der Gefangenen. Live zu hören von 10.05 bis 11 Uhr auf Ö1 sowie im Deutschlandfunk.

Mit einem „Zwischenruf“ auf Ö1 ist am Ostersonntag, 1. April, Bischof Michael Bünker um 6.55 Uhr zu hören, gleich im Anschluss folgt im gleichen Sender um 7.04 Uhr in „Lebenskunst“ die Predigttextauslegung durch den reformierten Landessuperintendenten Thomas Hennefeld.

Aus Feffernitz in Kärnten kommt der Radiogottesdienst zum Ostermontag, 2. April. Pfarrerin Birgit Meindl-Dröthandl spricht über die allgegenwärtige Erfahrung des Verlusts – bei Trennungen, Todesfällen, aber auch Pensionierungen. In der Erzählung von den Emmausjüngern, die im Fremden den Auferstandenen erkennen, „erfahren wir, wie Jesus seinen Jüngern hilft, den erlebten Verlust zu verarbeiten, das Wesentliche der Beziehung lebendig werden zu lassen und als bleibende Ressource zu erfahren.“ Am Ende der Begegnung sei nicht alles gut, „aber manches geheilt und gewandelt und ein neuer Weg ins Leben tut sich auf.“ Zu hören von 10 bis 11 Uhr in den ORF-Regionalradios.

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ISSN 2222-2464