Wien: Studientag zur Fortpflanzungsmedizin

Die Fortpflanzungsmedizin ist weit fortgeschritten, weiter als der Gesetzgeber es lange wahrhaben wollte, und sie entwickelt sich ständig. Doch darf die Medizin alles, was sie kann? Dieser Frage geht ein Studientag in Wien nach. (Foto: Wikipedia/Fæ)
Die Fortpflanzungsmedizin ist weit fortgeschritten, weiter als der Gesetzgeber es lange wahrhaben wollte, und sie entwickelt sich ständig. Doch darf die Medizin alles, was sie kann? Dieser Frage geht ein Studientag in Wien nach. (Foto: Wikipedia/Fæ)

„Darf die Medizin alles, was sie kann?“

Wien (epdÖ) – Zu einem Studientag zum Thema Fortpflanzungsmedizin lädt der Theologische Ausschuss der Evangelischen Generalsynode A. und H.B. in Österreich ein. Neuere Entwicklungen in den Bereichen Partnerschaft, Elternschaft und Ehe haben zu einer Pluralisierung familialer Lebensformen geführt. Die Fortpflanzungsmedizin ist weit fortgeschritten, weiter als der Gesetzgeber es lange wahrhaben wollte, und sie entwickelt sich ständig. Doch darf die Medizin alles, was sie kann? Mit dieser komplexen Materie beschäftigen sich Expertinnen und Experten beim Studientag am 18. Juni in Wien.

In den einzelnen Referaten werden etwa die Entwicklungen auf dem Gebiet der Fortpflanzungsmedizin beleuchtet und Gesetzesänderungen vorgestellt. Darüber hinaus wird die Präimplantationsdiagnostik aus medizinischer Sicht sowie aus der Sicht von Beratung und Diakonie vorgestellt. Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen der Fortpflanzungsmedizin rundet das Bild ab. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Als ReferentInnen konnten Ulrich Körtner (Medizinethiker, Institutsvorstand am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien), Direktor Michael Chalupka (Diakonie Österreich), Christine Peters (St. Anna Kinderspital), Maria Kletecka-Pulker (Juristin, Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien) und Barbara Maier (Hanusch-Krankenhaus Wien) gewonnen werden.

Der Studientag beginnt am 18. Juni um 10 Uhr und findet im Kardinal König Haus Wien statt (1130 Wien, Kardinal-König-Platz 3). Es ist kein Tagungsbeitrag zu entrichten. Um Anmeldung bis 7. Juni wird gebeten unter

ISSN 2222-2464