Wien: Lichterkette als Signal an Politik

Ausgangspunkt der Lichterkette ist das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. Foto: wikimedia/Gugerell
Ausgangspunkt der Lichterkette ist das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. Foto: wikimedia/Gugerell

„Symbolischer Schutzwall“ rund um politische Machtzentren

Wien (epdÖ) – Mehrere Organisationen haben für Mittwoch, 15. November, um 18.30 Uhr zu einer Lichterkette rund um das Regierungsviertel in Wien aufgerufen. Damit soll ein „symbolischer Schutzwall“ rund um die politischen Machtzentren gebildet und ein Signal an die Politik gesendet werden, heißt es von „SOS Mitmensch“. Startpunkt ist das Bundeskanzleramt. „Die geplante Übergabe von Ministerien an Personen, die nachweislich extremistischen und teilweise sogar verfassungsfeindlichen Kreisen nahestehen, ist inakzeptabel“, betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. „Am Jahrestag zum Gedenken an die Novemberpogrome der Nationalsozialisten sind zahlreiche Vertreter rechtsextremer Verbindungen für die FPÖ in den Nationalrat eingezogen. Ein größerer Gegensatz ist nicht denkbar“, stellt der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich Willi Mernyi dazu fest.

Unterstützt wird der Aufruf unter anderem vom Mauthausen Komitee Österreich, der Young Caritas, den Jüdischen österreichischen HochschülerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, der Volkshilfe, der Evangelischen Frauenarbeit, der Evangelischen Jugend Österreich und der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien.

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ISSN 2222-2464