Unterstützung für Frauen in Südamerika

Mit Bildungsveranstaltungen wie Workshops wird ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Auch Vertreterinnen und Vertreter von staatlichen Institutionen – wie zum Beispiel Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte – werden im Rahmen von MIRIAM, einem Projekt von Brot für die Welt, fachlich geschult. (Foto: Brot für die Welt Österreich)
Mit Bildungsveranstaltungen wie Workshops wird ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Auch Vertreterinnen und Vertreter von staatlichen Institutionen – wie zum Beispiel Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte – werden im Rahmen von MIRIAM, einem Projekt von Brot für die Welt, fachlich geschult. (Foto: Brot für die Welt Österreich)

Osteraufruf von Brot für die Welt für Frauen in Nicaragua und Guatemala

Wien (epdÖ) – Spenden für das Frauenförderprojekt MIRIAM in Nicaragua und Guatemala erbittet „Brot für die Welt“, die entwicklungspolitische Aktion der Evangelischen Kirchen, in ihrem diesjährigen Osteraufruf. Ausbeutung, Unterdrückung und Nötigung stünden für Frauen in den Ländern des Südens auf der Tagesordnung, der Zugang zu Bildung und Landbesitz sei in vielen Fällen wenig bis gar nicht vorhanden. Aus diesem Grund sei Unterstützung für diese Frauen dringend notwendig, so der Tenor der aktuellen Aussendung von „Brot für die Welt“.

„Die engagierten Frauen unseres Projektpartners leisten wertvolle Arbeit. Ein Team aus Anwältinnen und Psychologinnen bietet Mädchen und Frauen in Not kompetente Hilfe. Darüber hinaus wird mit Bildungsveranstaltungen wie Workshops ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Auch Vertreterinnen und Vertreter von staatlichen Institutionen – wie zum Beispiel Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte – werden von MIRIAM fachlich geschult“, erklärt Barbara Heyse-Schaefer, stellvertretende Geschäftsführerin von „Brot für die Welt“ und Direktorin der evangelischen Frauenarbeit in Österreich.

In ländlichen Gebieten seien Frauen besonders stark von männlicher Gewalt betroffen. Der Machismo der Männer werde durch eine jahrhundertelange Tradition von den Dorfgemeinschaften toleriert. Doch eine Veränderung setzte sich langsam durch: Die engagierten Mitarbeiterinnen von MIRIAM leisten kontinuierliche Arbeit in den abgelegenen Gebieten. Ihr Ziel sei es, Frauen und Männern zu vermitteln, dass jeder und insbesondere jede Frau das Recht auf ein Leben in Würde, frei von Unterdrückung und Gewalt hat.

„Die Gleichstellung aller Menschen unabhängig von Herkunft oder Geschlecht ist ein Grundpfeiler christlicher Werte. Der diesjährige Osteraufruf erinnert uns daran, dass die Gleichstellung der Frau in vielen Teilen der Welt noch nicht durchgesetzt ist“, ergänzt Bischof Michael Bünker, Schirmherr von „Brot für die Welt“.

In allen evangelischen Gemeinden sind Zahlscheine für das Projekt erhältlich. Nähere Infos: www.brot-fuer-die-welt.at

Spendenkonto: Erste Bank, IBAN: AT67 2011 1287 1196 6366, BIC: GIBAATWWXXX, Kennwort: Frauen fördern / Miriam

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ISSN 2222-2464