Spenden für Flüchtlinge im Sudan und im Tschad

Diakonie dehnt Nothilfemaßnahmen auf den Tschad aus – Rasche Hilfe lebensnotwendig

Wien, 30. Juni 2004 (epd Ö) Angesichts der anhaltenden humanitären Krise hat die Diakonie ihre Nothilfemaßnahmen auf den Tschad ausgedehnt. 30.000 Flüchtlinge, die dort in Lagern untergebracht sind, sollen in Kooperation mit lokalen Partnern mit Trinkwasser versorgt werden.

Dank der spontanen Spendenbereitschaft zahlreicher Österreicherinnen und Österreicher kann die Diakonie Auslandshilfe 15.000 Euro als Soforthilfe überweisen. Durch die internationalen und lokalen Partner kommt das Geld den Vertriebenen in Form von Lebensmitteln, Trinkwasser, Haushaltsgegenständen, Decken und Medikamenten zugute.

Dörfer, Felder und Weideflächen wurden zerstört und niedergebrannt, Geschäfte und Häuser geplündert. Mehr als eine Million Menschen sind vor den gewalttätigen Übergriffen auf der Flucht, rund 200.000 von ihnen flohen in das unwirtliche Grenzgebiet zum Tschad. „Den Flüchtlingen wurde ihre Lebensgrundlage zum Überleben genommen“, berichtet Diakonie-Direktor Michael Chalupka.

Die Hilfe müsse rasch erfolgten, da mit der erwarteten Regenzeit die Region für die Lieferungen von Hilfsgütern schwer zugänglich werde. Um diese Hilfe schnell und effizient bereitstellen zu können, ist die Diakonie Auslandshilfe weiterhin dringend auf Spenden angewiesen: Spendenkonto: PSK 23 13 300 Kennwort: Sudan

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ISSN 2222-2464