14.02.2022

„Nicht darauf vergessen, die Schönheit unserer Schöpfung zu genießen“

Lehrerin und Schöpfungsbotschafterin Francesca Christ im Portrait

“Es ist unsere Erde, unser Leben und das Leben unserer Nachkommen um das es geht.” Foto: privat

Lehrerin und Schöpfungsbotschafterin Francesca Christ im Portrait

Salzburg (epdÖ) – Schon beim Reformationsempfang 2020 stand Francesca Christ auf der Bühne und wies auf die Möglichkeiten der Pfarrgemeinden im Klimaschutz hin: „Kirche ist ein Ort, wo wir gemeinsam etwas schaffen können“, sagte die AHS-Lehrerin, die sich in der Evangelischen Jugend in Salzburg engagiert, damals. Als Botschafterin für das Jahr der Schöpfung knüpft sie genau da an: „Ich erhoffe mir, dass ein Bewusstsein für den Klima- und Umweltschutz geschaffen wird. Dass ‚Kleinigkeiten‘ wie Mülltrennung in vielen Gemeinden umgesetzt werden. Und dass dabei aber nicht darauf vergessen wird, die Schönheit unserer Schöpfung zu genießen.“

Dass sie selbst sich für die Schöpfung einsetzt stand schon früh fest: „Meine Eltern engagieren sich schon lange für den Umweltschutz. Ich bin damit groß geworden am Wochenende Müll sammeln zu gehen oder artenreiche Wiesen zu pflegen.“ Lehrerin wurde sie dann, um die Zukunft „ein Stück weit selbst zu formen“, wie sie verrät. Heute unterrichtet sie Mathematik, Biologie, Chemie und digitale Grundbildung. Dabei sei es ihr ein großes Anliegen, mit Schülerinnen und Schülern Umwelt- und Klimafragen zu besprechen, Informationen und Daten zu erklären und mit ihnen zu diskutieren. Für besonders wichtig hält sie es, die Ideen und Anliegen der Jugendlichen auch in Projekten umzusetzen. Letztlich stehe jeder für die Schöpfung in der Verantwortung: „Es ist unsere Erde, unser Leben und das Leben unserer Nachkommen um das es geht.“

ISSN 2222-2464

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