Europas Kirchen setzen sich mit dem Thema Umweltschutz auseinander

Gemeinsames Komitee des „Rates Europäischer Bischofskonferenzen“ und der „Konferenz Europäischer Kirchen“ tagt in Esztergom

Budapest, 20. Februar 2009 (epd Ö) – Im ungarischen Esztergom tagt seit Freitag das gemeinsame Komitee des „Rates Europäischer Bischofskonferenzen“ (CCEE) und der „Konferenz Europäischer Kirchen“ (KEK). Auf der Tagesordnung der bis Sonntag anberaumten Zusammenkunft steht an erster Stelle der Einsatz der Kirchen im Bereich des Umweltschutzes. Erfahrungen und Projekte aus ganz Europa werden vorgestellt und bewertet.

Das Komitee wird weiters die aktuelle ökumenische Situation in Europa analysieren und gemeinsame Projekte der Nacharbeit zur Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung (EÖV3) in Sibiu prüfen. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und den Institutionen der Europäischen Union und die Tätigkeit des Komitees der Kirchen für die Beziehungen mit den Muslimen (CRME) wird besprochen.

Das 1972 gegründete gemeinsame Komitee von CCEE und KEK hat den Auftrag, die Zusammenarbeit der Kirchen auf europäischer Ebene zu sichern. Es besteht aus sieben von der KEK und sieben vom CCEE ernannten Mitgliedern.

Dem „Rat Europäischer Bischofskonferenzen“ (CCEE) gehören als Mitglieder die derzeit 33 römisch-katholischen Bischofskonferenzen Europas an. Den Vorsitz hat Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Esztergom-Budapest. Die „Konferenz Europäischer Kirchen“ (KEK) ist eine Gemeinschaft von 125 orthodoxen, evangelischen, anglikanischen und altkatholischen Kirchen in allen Ländern des europäischen Kontinents. Ihr Generalsekretär ist der Anglikaner Colin Williams.

ISSN 2222-2464