Evangelische Frauenarbeit warnt vor Verschlechterung der Sexualpädagogik

Sexualität sei ein Thema, über das Jugendliche nicht ungehemmt sprechen, „schon gar nicht mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen“, so die Evangelische Frauenarbeit. Foto: pxhere
Sexualität sei ein Thema, über das Jugendliche nicht ungehemmt sprechen, „schon gar nicht mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen“, so die Evangelische Frauenarbeit. Foto: pxhere

Braucht „Einbindung von Expertinnen und Experten“

Wien (epdÖ) – Angesichts der im parlamentarischen Unterrichtsausschuss mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP beschlossenen Neustrukturierung schulischer Sexualpädagogik warnt die Evangelische Frauenarbeit (EFA) vor Verschlechterungen auf dem Gebiet. Dem Entschließungsantrag zu Folge sollen künftig keine externen Vereine mehr in die Sexualpädagogik einbezogen werden, geschultes Lehrpersonal soll die Aufgaben übernehmen. „Die Evangelische Frauenarbeit fordert die Beibehaltung und den Ausbau einer qualitätsvollen Sexualpädagogik unter Einbindung von Experten und Expertinnen“, schreibt die EFA in einer Aussendung vom Freitag, 28. Juni. Diese sei „ein wesentlicher Bestandteil zum Kinderschutz sowie zur Prävention von ungeplanten Schwangerschaften, sexuell übertragbaren Krankheiten sowie Missbrauch“. Sexualität sei ein Thema, über das Jugendliche nicht ungehemmt sprechen, „schon gar nicht mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen“. Spezialisierte Fachkräfte, „die von außerhalb kommen und altersadäquat und zielgruppengerecht das notwendige Wissen vermitteln“ seien zur Vermittlung besser geeignet.

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ISSN 2222-2464