„Alle an einem Tisch“ – Evangelische Frauentage im Burgenland

Rund 500 Teilnehmerinnen kamen zu den beiden Frauentagen in Markt Allhau und Eisenstadt (im Bild). Foto: Susi Hackl
Rund 500 Teilnehmerinnen kamen zu den beiden Frauentagen in Markt Allhau und Eisenstadt (im Bild). Foto: Susi Hackl

Pfarrgemeinden als Orte persönlicher Begegnung

Eisenstadt/Markt Allhau (epdÖ) – Rund 500 Frauen haben an den burgenländischen evangelischen Frauentagen teilgenommen, die am Samstag, 27. April in Eisenstadt (Nordburgenland) und am Sonntag, 28. April, in Markt Allhau (Südburgenland) stattgefunden haben. „Alle an einem Tisch“ lautete dabei das diesjährige Motto. In Eisenstadt referierte die Direktorin der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser, über Pfarrgemeinden als Orte persönlicher Begegnung, an denen „Menschen ins Gespräch kommen, Generationen verbunden und Fremde kennengelernt werden“ können, wie die Evangelische Frauenarbeit Burgenland in einer Aussendung mitteilte. Einen Tag später in Eisenstadt schlug Michael Chalupka, Geschäftsführer der Diakonie Bildung, in dieselbe Kerbe: „Wo ist der Ort an dem der Sozialstatus, die Religionszugehörigkeit und die Sprachkenntnis keine Rolle spielen? Es sind unsere Gottesdienste in den Pfarrgemeinden“, so Chalupka. Hier säßen junge neben alten Menschen, gesunde neben kranken, Menschen, die sich freuen, neben Menschen, die trauerten.

Die Predigt im Gottesdienst im Nordburgenland hielt Pfarrerin Silvia Nittnaus aus Zurndorf, im Südburgenland predigte Pfarrerin Daniela Weber aus der steirischen Gemeinde Trofaiach-Eisenerz. Prominente Gesichter aus der Politik waren ebenfalls zu sehen: Die burgenländische Landtagspräsidentin Verena Dunst besuchte die Frauentage ebenso wie Frauenlandesrätin Astrid Eisenkopf, die Landtagsabgeordneten Doris Prohaska und Regina Petrik, sowie die Bürgermeister von Eisenstadt und Markt Allhau, Thomas Steiner und Hermann Pferschy. Aus der Ökumene nahmen Roselinde Strommer, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese Eisenstadt, und Andrea Langler, Diözesansekretärin der kfb, teil.

Mit den Kollekten der Frauentage werden Projekte des Diakonie Flüchtlingsdienstes und von Brot für die Welt unterstützt.

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ISSN 2222-2464