Zweite Auflage des Naßwalder Modells fertig gestellt

Superintendent Miklas: Diskussionen sind konstruktiv verlaufen

Wien (epd Ö) – „Ich freue mich sehr, dass die zweite Auflage des Heftes zum Naßwalder Modell nun verfügbar ist, denn nun kann die Diskussion über dieses Kirchenentwicklungsmodell auf noch breiterer Basis erfolgen“, sagte der Sprecher der Kirchenentwicklungsgruppe, Superintendent Mag. Hermann Miklas, in einem Gespräch mit epd Ö am Mittwoch, 6. Februar. Der Text des Naßwalder Modells sei im Prinzip nicht verändert worden, „es wurden aber erste Erkenntnisse aus dem bisherigen Diskussionsprozess aufgenommen und an einigen Stellen haben wir Anmerkungen hinzugefügt“.

Der steirische Superintendent zeigte sich „sehr froh darüber, dass die Diskussionen über das Naßwalder Modell in den letzten Wochen überwiegend recht konstruktiv verlaufen sind.“ Es gehe nicht mehr um ein polarisierendes „Bist du für oder gegen Naßwald?“, sondern „es hat sich weithin die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein struktureller Handlungsbedarf besteht“. Nun gelte es, die zu lösenden Fragen „Ebene für Ebene und Punkt für Punkt“ zu diskutieren. Miklas: „Und wenn die Diskussion in einzelnen Bereichen zu anderen Ergebnissen führt als das Naßwalder Modell anbietet, dann ist das keine Katastrophe sondern ein Erfolg.“

Die zweite, veränderte Auflage des Naßwalder Modells wird in der kommenden Woche mit einem Film an alle Pfarrgemeinden versendet. Der Film veranschaulicht das Ergebnis und den Entstehungsprozess des Naßwalder Modells. Zum Download steht das Heft ab heute, 6. Februar, unter oe.evang.at zur Verfügung.

Das Naßwalder Modell ist ein Projekt von Offen Evangelisch, der Organisationsentwicklung der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Fragen und Anregungen an ta.gn1511369416ave@h1511369416csile1511369416gnave1511369416-neff1511369416o1511369416.

ISSN 2222-2464