Weltgebetstag der Frauen 2004

Das mittelamerikanische Land Panama steht heuer im Mittelpunkt der größten ökumenischen Basisbewegung.

Wien, 25. Februar (epd Ö) Das mittelamerikanische Land Panama steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages der Frauen am 5. März 2004. Unter dem Motto „Aus dem Glauben gestalten Frauen Zukunft“ soll auf das multiethnisch geprägte Land aufmerksam gemacht werden, dessen Menschen heute mit Landflucht, Verelendung in manchen Städten, Drogenhandel und Korruption zu kämpfen haben. Die Texte für die Gottesdienstordnung wurden durch das Komitee des Weltgebetstages der Frauen in Panama ausgewählt. Darin werden die Geschichten der fünf Töchter Zelofhads (Num 26,33; 27,2-11) und die Begegnung der Maria von Magdala mit Jesus dem Auferstandenen (Joh 20,1-18), erzählt. „In diesen biblischen Texten stehen Frauen und ihr Glaube im Mittelpunkt, die – so wie viele Frauen – durch ihr Handeln die Frohe Botschaft zur lebendigen Erfahrung werden lassen“, heißt es in einer Aussendung des Ökumenischen Nationalkomitees, das den Weltgebetstag in Österreich koordiniert. Elisabeth Papauschek, Vorsitzende des Nationalkomitees, dazu weiter: „Die Frauen in Panama beten um Ermutigung in der Nachfolge, und sie bitten Gott: ,Forme uns in deinem Dienst wie damals die Frauen in Galiläa.’ “

Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Basisbewegung. Sein Motto ist „Informiert beten – betend handeln“. Er vereint Frauen aus unterschiedlichen Konfessionen und Ländern und lässt dadurch teilhaben an Erfahrungen von Christinnen aus anderen Traditionen und Kulturen. Der Weltgebetstag 2003, der den Libanon als Mittelpunkte hatte, wurde in 420 Orten und noch mehr Gemeinden in Österreich gefeiert. Die Kollekte betrug 141.745,86 EURO. Damit konnten alle Projekte des Weltgebetstages unterstützt und auch zusätzliche Pläne finanziert werden.

www.weltgebetstag.at

ISSN 2222-2464