TV-Tipp: Bischof Bünker zum „Anschluss“ 1938

In "Was ich glaube" auf ORF2 erinnert Bischof Michael Bünker an den sogenannten Anschluss vor 80 Jahren. Foto: wikimedia/Deutsches Bundesarchiv
In "Was ich glaube" auf ORF2 erinnert Bischof Michael Bünker an den sogenannten Anschluss vor 80 Jahren. Foto: wikimedia/Deutsches Bundesarchiv

„Was ich glaube“ am 11. März auf ORF2

Wien (epdÖ) – Im Rahmen eines ORF-Programmschwerpunkts zum Gedenken an den sogenannten Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland vor 80 Jahren sendet ORF2 am Sonntag, 11. März, eine Ausgabe der Sendung „Was ich glaube“ mit Bischof Michael Bünker. Bünker geht dabei auf die Wichtigkeit des Erinnerns ein, bedauert das Schweigen der vielen, die in jenen Märztagen gegen die Vereinigung mit dem Hitler-Regime waren, und spricht auch die Verfehlungen der Evangelischen Kirche an.

In der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 waren nationalsozialistische Truppen in Österreich einmarschiert und wurden großteils begeistert empfangen geheißen. Am 13. März trat das Gesetz über den Anschluss in Kraft. Bei einer Volksabstimmung am 10. April stimmten nach amtlichen Angaben 99,73 Prozent der Österreicherinnen für die Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich.

Insgesamt bringt der ORF nach eigenen Angaben zum Sendungsschwerpunkt sieben Stunden neue Dokumentationen und Sondersendungen. „Was ich glaube“ mit Bischof Bünker ist am Sonntag, 11. März um 16:55 Uhr auf ORF2 zu sehen und danach in der ORF-TVthek abrufbar.

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ISSN 2222-2464