OE-Projekte liefern neue Ideen für Gesamtkirche

Offen Evangelisch: Tagung der ProjektleiterInnen, AuftraggeberInnen und Steuerungsgruppe

Wien, 2. April 2003 (epd Ö) „Von Offen Evangelisch erwarten wir uns einen neuen Ansatz der Gedanken in unserer Kirche“, sagte Gerhard Hof, Projektleiter an der Innsbrucker Christuskirche bei dem Treffen der ProjektleiterInnen, der AuftraggeberInnen und der Steuerungsgruppe von Offen Evangelisch am 30. und 31. März im Don Bosco Haus in Wien. „Offen Evangelisch wird sicher auch zum Lieferanten von Ideen und Vorschlägen für die Gesamtkirche und was man anders machen kann in Bezug auf unserer Mitglieder“, so der Projektleiter von „Räume zum Wohlfühlen“ in Innsbruck. „Derzeit sind wir in der Planungsphase, bis zum Ende diesen Jahres haben wir entscheidungsreife Unterlagen. Diese werden wir dann bis 2006 realisiert haben“, kündigte Friedrich Blindow, Kurator und Auftraggeber des Projektes der Christuskirche in der Tiroler Landeshauptstadt, an. „Unsere Pläne beziehen die Gebäude um die Kirche, aber auch den Kirchenraum selbst mit ein.“ Insgesamt sei Offen Evangelisch ein „sehr sinnvolles Projekt und wichtig für die Gesamtkirche“, betonte der Kurator.

Salzer: Einmalig im deutschsprachigen Raum

„Offen Evangelisch ist ein einmaliges Projekt der Organisationsentwicklung im deutschsprachigen Raum“, sagte Pfarrerin Mag. Monika Salzer im Don Bosco Haus gegenüber epd Ö. Es gebe „sehr viel Raum“ für eigenständige Entwicklungen der Projekte, und die Projekte „lernen zunehmend voneinander“, so die Projektmanagerin von Offen Evangelisch. Dies sei ein „wichtiger Punkt der Organisationsentwicklung“, denn es müsse herausgearbeitet werden, inwieweit die einzelnen Projekte der Gesamtkirche dienen“.

Salzburg: Neue Wege bei „Wir sind Gemeinde“

„Wir wollen Menschen erreichen, die zugezogen sind oder die sich von der evangelischen Kirche entfernt haben“ sagte Kurator Johann Anders, Auftraggeber des Projektes „Wir sind Gemeinde“ in Salzburg, Nördlicher Flachgau. Dabei gehe es nicht allein darum, „mehr Konsumenten“ von kirchlichen Angeboten zu gewinnen, sondern „mehr MitarbeiterInnen für die Gemeinde und mehr Menschen für unsere Gemeinschaft zu gewinnen“. Für Jugendliche gebe es „neue Kommunikationsmittel, wie etwa eine eigene Homepage mit Chatroom“ so Pfarrer Mag. Christian Fliegenschnee, Projektleiter in der Pfarrgemeinde. Darüber hinaus seien Foren, ein Newsletter und interaktive Angebote über die Homepage geplant. Mit vorerst vier Veranstaltungen solle begonnen werden, „die Kerngemeinde mit den neu Zugezogenen und den kirchlich distanzierten Menschen zusammenzubringen.“ Ebenso sei ein Fragebogen ausgesendet worden, um die „Kundenerwartung“ zu erfassen.

Offen Evangelisch ist die Organisationsentwicklung der Evangelischen Kirche in Österreich, 2002 bis 2004. Weitere Informationen bei dem Projektmanagement, Pfarrerin Mag. Monika Salzer, 0699 188 77 035, ta.gn1511005705ave@h1511005705csile1511005705gnave1511005705-neff1511005705o1511005705.

ISSN 2222-2464