„Nachspüren“ – machtfern, aber nicht machtlos

Präsentation des neuen Buches von Ulrike Stroh

Deutschfeistritz (epd Ö) – „Die Texte von Ulrike Stroh sind machtfern, aber nicht machtlos“, sagte Lieselotte Gypser bei der Buchpräsentation von „Nachspüren“, dem neuen Buch von Ulrike Stroh am 21. Oktober in Deutschfeistritz. Strohs Texte seien bemerkenswert „still und leise“, aber dennoch so, dass man sich ihrer Sprache nicht entziehen könne. Gypser, selbst Autorin: „In den Büchern von Ulrike Stroh finden sich Lyrik und Prosa. Das sind sehr konträre Gattungen, aber ihr gelingt es, dies in ihrer eigenen Sprache bildhaft zu formulieren.“ Ulrike Stroh sei beides: Theologin und Autorin, „der Schlüssel zu ihren Texten aber ist, dass sie nicht als Theologin schreibt“, auch wenn sie unter anderem von der feministischen Theologie geprägt sei.
Außergewöhnliche Texte
„Es sind außergewöhnliche Bücher, die wir von Ulrike Stroh verlegen“, sagte Pfarrer Marco Uschmann vom Verlag Evangelischer Presseverband, in dem „Nachspüren“ erschienen ist. In Strohs Texten spiegle sich „eine gewisse Weisheit wider, die gelassen macht“. So sei auch die Produktion dieses jüngsten von inzwischen vier Büchern von Ulrike Stroh „ein Vergnügen gewesen. Absolut lesenswert“ resümierte Uschmann in seinem Grußwort. Beeindruckt zeigte sich die Autorin von der Veranstaltung. Zu Beginn ihrer Lesung bedankte sie sich bei den rund 100 Gästen für ihr Kommen in der für sie typischen Weise: „Ich freue mich, dass ihr euch so zahlreich habt rufen lassen von unserer Einladung.“ Moderiert wurde die Buchpräsentation von Heinz Stroh, dem Ehegatten, musikalisch begleitet wurde der Abend von Boris Michalcic und Konstantin Radenkovics.

Ulrike Stroh, Nachspüren, 147 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-85073-390-8, erschienen im Evangelischen Presseverband, Preis: 12,50 Euro

ISSN 2222-2464