Krieg und Frieden im Wiener Albert-Schweitzer-Haus

Wie am Frieden gebaut werden kann fragt der Künstler Nathan Sawaya mit seiner Lego-Skulptur - eine Frage, der auch die Diskutanten im Albert-Schweitzer-Haus nachgehen. Foto: pxhere
Wie am Frieden gebaut werden kann fragt der Künstler Nathan Sawaya mit seiner Lego-Skulptur - eine Frage, der auch die Diskutanten im Albert-Schweitzer-Haus nachgehen. Foto: pxhere

Podiumsdiskussion über Konfliktursachen und Friedensförderung

Wien (epdÖ) – Der Frage, wie wir uns für den Frieden in der Welt einsetzen können, widmet sich am Donnerstag, 27. Juni, eine Podiumsdiskussion im Wiener Albert-Schweitzer-Haus. Als Diskutanten geladen sind der reformierte Landessuperintendent und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen, Thomas Hennefeld, Friedrich Tanner, Senior Berater von OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger, und Friedensforscher Thomas Roithner von der Universität Wien. Es moderiert Otmar Höll, ehemaliger Direktor am Österreichischen Institut für Internationale Politik.

„Wir erleben derzeit, wie sich krisenhafte Entwicklungen im Nahen Osten zuspitzen. Der Konflikt in der Ostukraine hat uns vor Augen geführt, dass auch Europa vor kriegerischen Auseinandersetzungen nicht ohne weiteres verschont bleibt“, umreißt die Evangelische Akademie in einer Aussendung das Szenario, vor dem sich die leitende Fragestellung des Abends unter dem Titel „Wem gehört die Welt?“ auftut. Nach einem Vortrag von Friedensforscher Roithner sollen im gemeinsamen Gespräch „Handlungsspielräume thematisiert werden, wie wir uns für den Frieden einsetzen können – auf globaler, staatlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene“.

Für die Organisation verantwortlich zeichnet das „Albert-Schweitzer-Haus – Forum für Zivilgesellschaft“, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr (Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien).

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ISSN 2222-2464