Kirchen vergeben ökumenischen Energiesparpreis

Mit dem Umstieg von normalen Glühbirnen zu LED-Leuchtern (Bild) lässt sich viel Strom sparen, auch in Pfarrgemeinden. Die evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten wollen Energiesparen in evangelischen und katholischen Gemeinden jetzt mit einem neu ausgeschriebenen Preis belohnen. Foto: Tim Reckmann/pixelio.de
Mit dem Umstieg von normalen Glühbirnen zu LED-Leuchtern (Bild) lässt sich viel Strom sparen, auch in Pfarrgemeinden. Die evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten wollen Energiesparen in evangelischen und katholischen Gemeinden jetzt mit einem neu ausgeschriebenen Preis belohnen. Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Nachhaltigkeitsprojekte von Gemeinden werden ausgezeichnet

Linz (epdÖ) – Ein neuer Energiesparpreis soll energiesparendes Verhalten attraktiver machen: Die katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten Österreichs schreiben den Preis 2014 erstmals aus und richten sich damit vor allem an katholische und evangelische Pfarrgemeinden, die in den letzten beiden Jahren ein Projekt zum Energiesparen abgeschlossen oder begonnen haben. Es gehe unter anderem darum, das kreative Potenzial in den Pfarrgemeinden und Pfarren zum Thema Energiesparen sichtbar zu machen und zu wecken, so die Initiative in einer Aussendung vom 17. März.

Hintergrund der Preisausschreibung sei das schleppende Vorankommen der nationalen und internationalen Energiepolitik. Es werde zwar immer wieder auf eine unumgängliche Energiewende, das Energiesparen und die Steigerung der Energieeffizienz hingewiesen, die Ergebnisse, auch in Österreich, seien aber ernüchternd. Die Ausschreibung lädt vor diesem Hintergrund dazu ein, sich mit den EU-Klimazielen auseinanderzusetzen. „Kirchliche Gemeinden sind wichtige Multiplikatoren und können durch Beispiel- und Vorbildwirkung wesentlich zum Wandel beitragen“, betonen die Umweltbeauftragten.

Projekte können bis 30. April 2014 beim Sozialreferat der Diözese Linz eingereicht werden. Es werden 10.000 Euro Preisgeld vergeben. Die Jury setzt sich aus Fachleuten des Lebensministeriums, kirchlichen Vertretern und unabhängigen Experten zusammen. Die Preisverleihung ist für September 2014 geplant.

ISSN 2222-2464