Hochwasser ruiniert kirchliche Gebäude im Burgenland

Superintendent Koch erbittet Spenden für betroffene Gemeinden

Eisenstadt (epd Ö) – „Das Hochwasser der letzten Tage hat im Burgenland enorme Schäden angerichtet“, schreibt der Superintendent des Burgenlandes, Manfred Koch, in einer Aussendung, mit der er um Spenden für die betroffenen Gemeinden bittet. Besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen sei der Betsaal der evangelischen Tochtergemeinde Güssing. „Der Gemeindesaal, die Nebenräume und die im Erdgeschoß gelegene Wohnung sind weitgehend zerstört.“ Der Holzfußboden sei bereits herausgerissen worden, die kaputte Orgel stehe im Vorraum. Die Heizung, die Vorhänge, die Bestuhlung seien kaputt. „Für die Renovierung werden wohl 100.000 Euro bei weitem nicht reichen.“ Das genaue Ausmaß der Schäden werde erst in den nächsten Tagen erkennbar sein. „Leider regnet es noch immer und die Hochwassergefahr ist noch nicht gebannt“, so Koch. Die Tochtergemeinde Güssing könne die Renovierung des Bethauses aus eigener Kraft nicht leisten. Die Diözese werde aus eigenen Mitteln einen Beitrag leisten, aus dem Katastrophenfonds der Landesregierung werde es auch eine Unterstützung geben.

Die Superintendentur hat ein Spendenkonto eingerichtet: Raiffeisenbank Eisenstadt, Evangelische Superintendentur, Kennwort: Hochwasser, BLZ 33.000, Konto-Nr. 1.093.335

ISSN 2222-2464