Großes Interesse am Sozialwort

Gleixner: Positive Rückmeldungen aus dem Bereich der Politik

Wien, 8. Jänner 2004 (epd Ö) Das Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen stoße auf „großes Interesse“, berichtet die Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Oberin Prof. Christine Gleixner. Es gebe „positive Rückmeldungen“ von Bundespräsident Thomas Klestil, den Nationalratspräsidenten Andreas Khol und Heinz Fischer, von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und mehreren Bundesministern sowie von Landeshauptleuten und Präsidenten von Interessenvertretungen. Auf starkes Interesse seien auch die öffentlichen Präsentationen in Graz, Linz und Innsbruck im Dezember gestoßen, bei denen das Sozialwort von Vertretern der Kirchenleitungen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Weitere Präsentationen sind geplant. So wird etwa am Mittwoch, 14. Jänner, das Sozialwort in der Wiener Wirtschaftsuniversität vorgestellt. An der anschließenden Diskussion wird auch der Generaldirektor der Erste Bank, Andreas Treichl, teilnehmen. Außerdem gebe es große Nachfrage nach Diskussions- und Bildungsveranstaltungen, u.a. im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Die steirische Landeschefin Waltraud Klasnic möchte einen Gesprächsvorgang zwischen Politikern und kirchlichen Vertretern über das Sozialwort initiieren. Überall komme es dabei zu einem „ökumenischen Miteinander“, so Gleixner. In Vorbereitung sind derzeit Übersetzungen des Sozialworts ins Slowenische und Serbische, weitere Übersetzungen sind angefragt.

Seit dem ersten Adventsonntag seien bereits über 7.000 Exemplare des Sozialworts verkauft worden, sagte die ÖRKÖ-Vorsitzende. Laufend gingen Nachbestellungen ein.

ISSN 2222-2464