Früherer Bischof Herwig Sturm feierte 75. Geburtstag

Gratulationen zum 75er: Der Jubilar, Herwig Sturm (li.) mit seinem Nachfolger, Bischof Michael Bünker. Foto: epd/M. Uschmann
Gratulationen zum 75er: Der Jubilar, Herwig Sturm (li.) mit seinem Nachfolger, Bischof Michael Bünker. Foto: epd/M. Uschmann

Dank für Gastfreundschaft, Gesundheit und überaus aktiven Ruhestand

Wien (epdÖ) Seinen 75. Geburtstag feierte der frühere Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich im Kreis vieler Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter am Mittwoch, 6. September, im Evangelischen Zentrum in Wien. Die Feier stand dabei ganz im Zeichen des Dankes – auch für 10 Jahre Gastfreundschaft im Evangelischen Zentrum, das dem früheren Bischof seit Beginn seines sehr aktiven Ruhestands Arbeitsmöglichkeiten und Büroinfrastruktur bietet. Die „aktive Grundhaltung, die Welt zu gestalten“, würdigte Sturms Nachfolger, Bischof Michael Bünker, in seiner Ansprache. Dankbarkeit sei auch geboten angesichts der Tatsache, dass Herwig Sturm „bei bester Gesundheit“ unterschiedliche Aufgaben wahrnehme, sagte der Bischof und überreichte Sturm dabei schmunzelnd die Beauftragung, als Administrator die Pfarrgemeinden Fürstenfeld und Deutsch Kaltenbrunn zu betreuen.

Bei der Feier wurde auch das neue Buch von Herwig Sturm präsentiert. Unter dem Titel „Der Punkt im I.CH“ bietet es „Predigten und Wegzeichen“, so der Untertitel des im Fromm-Verlag erschienenen Werkes. „Herwig Sturm zeigt uns, dass der Punkt nicht nur ein Satzzeichen ist, sondern theologische Tragweite aufweist“, erklärte Ministerialrat Karl Schwarz bei der Präsentation. In kurzen, prägnanten Predigten bringe Sturm theologische Aussagen auf den Punkt, gleichzeitig reflektiere er seine Amtszeit und seinen aktiven Ruhestand. Schwarz dankte Sturm für sein ökumenisches Engagement ebenso wie für seine „homiletischen Zeitansagen, die uns teilhaben lassen an der Poesie des Evangeliums“.

Enthüllt wurde bei der Feier, die das Klarinettenquartett der Johann-Sebastian-Bach Musikschule musikalisch gestaltete, auch ein Holzrelief, das die Wiener Künstlerin Karin Eibner gestaltet hatte. Es trägt den Titel „Isaak und Ismael beweinen den Tod ihres Vaters Abraham“ und weist auf die Verbindung von Judentum, Christentum und Islam hin, „ein gutes Signal in diesem Haus“, wie Herwig Sturm bei der Enthüllung meinte.

Bilder von der Feier finden Sie auf foto.evang.at

 

ISSN 2222-2464