EAWM lädt zum Missionsfest in Villach

Schülerinnen und Schüler im ghanaischen Adumasa. Hier unterhält der Evangelische Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) mehrere Projekte. Foto: EAWM/privat
Schülerinnen und Schüler im ghanaischen Adumasa. Hier unterhält der Evangelische Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) mehrere Projekte. Foto: EAWM/privat

Bericht über Reise zu Partnerkirche in Ghana

Wien/Villach/Accra (epdÖ) – „Nur noch kurz die Welt retten“ will der Evangelische Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) von 12. bis 14. Oktober in Villach. Unter diesem Motto lädt der EAWM zu seinem Missionsfest in die drei evangelischen Villacher Gemeinden Nord, Stadtpark und St. Ruprecht. Bei der Eröffnung am Freitagabend steht in der Gemeinde Villach Stadtpark die Rückschau auf die Weltmissionskonferenz in Arusha im März dieses Jahres am Programm; der Villacher Pfarrer Norman Tendis – selbst Leiter eines Workshops in der Stadt im Norden Tansanias – schildert seine Eindrücke. In der Pfarrgemeinde St. Ruprecht warten am Samstag Koch- und Chorworkshops sowie Reise- und Volunteering-Berichte aus Ghana (Jan Zozin) und Kamerun (Manfred Golda). Der Ghana Minstrel Choir aus Wien-Simmering gibt am Abend ein Konzert für die BesucherInnen. Mit einem Festgottesdienst wird der abschließende Sonntag in Villach-Nord eingeläutet, zu Mittag folgt die öffentliche Generalversammlung des EAWM. Um Voranmeldung bei einem der austragenden Pfarrämter wird gebeten.

Im Vorfeld des Festes hatten sich Manfred Golda und Moritz Stroh als Vorstandsmitglieder des EAWM bereits im August auf den Weg gemacht, um vom EAWM unterstützte Projekte in Ghana zu evaluieren und in Gesprächen mit der Kirchenleitung in Accra den Kontakt der Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche in Österreich und der Presbyterian Church of Ghana zu festigen. Dabei trafen sie auch mit Stanley Lawer zusammen, der als Nachfolger von Seth Adzokatse Projekt-Pfarrer in Österreich werden soll. Einen besonderen Schwerpunkt legt Stroh auf das Projekt Adumasa Link, das zunächst mit Schulbauten begonnen und sich dann auf eine Verbesserung des Bildungsangebotes in den ghanaischen Dörfern Adumasa, Bedaase und Chiransa ausgeweitet habe; auch eine Mühle und ein Gästehaus gebe es bereits. Der EAWM fülle hier eine Lücke, die die britischen Gründer des Projekts nach ihrem Rückzug hinterlassen hätten. „Der Besuch des Projektes Adumasa Link hat uns sehr stolz gemacht: Das Projekt ist in Ghana als NGO registriert. Jede Geldbewegung ist nachvollziehbar und belegt.“

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ISSN 2222-2464