Brot für die Welt: Freier Zugang zu Saatgut muss gewährleistet sein

Der freie Zugang zu Saatgutsorten, die wieder ausgesät werden können, müsse gewährleistet sein, so Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt. Foto: Christof Krackhardt/BfdW
Der freie Zugang zu Saatgutsorten, die wieder ausgesät werden können, müsse gewährleistet sein, so Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt. Foto: Christof Krackhardt/BfdW

Kampagne zur Fastenzeit startet am Aschermittwoch

Wien (epdÖ) – Mit einer breit angelegten Kampagne für den freien Zugang zu Saatgut sowie einer Spendenaktion eröffnet Brot für die Welt am Aschermittwoch, 26. Februar, die Fastenzeit. Zentrale Forderung der Kampagne unter dem Motto „Satt ist gut, Saatgut ist besser“: „Menschen müssen sich langfristig selbst ernähren können. Und zwar ausreichend und gesund.“ Das teilte die evangelische Entwicklungshilfeorganisation in einer Aussendung mit. „Seit Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus ihrer Abhängigkeit von Agrarkonzernen und Banken herauskommen“, erklärt Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt. Der freie Zugang zu Saatgutsorten, die wieder ausgesät werden können, müsse gewährleistet sein und dürfe nicht durch Gesetze und Regelungen im Sinne der Saatgutindustrie eingeschränkt werden.

„Mit Menschen in Ländern Afrikas, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, arbeiten wir an Landbau-Konzepten, die auch in Zukunft ihre Ernährung sichern“, so Hechenberger. So lernen etwa Frauen in Äthiopien in Trainings, die von einer lokalen Partnerorganisation von Brot für die Welt durchgeführt würden, wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide richtig angebaut werden, um unter den schwierigen klimatischen Bedingungen am besten zu gedeihen.

Ab Ende Februar wird die Kampagne mit Großplakaten auf den Straßen zu sehen sein. Unterstützt werde die Kampagne von den Firmen backaldrin und Original Kornspitz.

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ISSN 2222-2464