„Amber-Med“ erhielt Sozialpreis „Best Start 2011“

Der Wiener Caritas-Direktor und Juror Michael Landau überreicht Monika Lukitsch (Rotes Kreuz) den "Best Start 2011"-Förderpreis, rechts Carina Spak (Leiterin "Amber-Med"). Foto: Bank Austria
Der Wiener Caritas-Direktor und Juror Michael Landau überreicht Monika Lukitsch (Rotes Kreuz) den "Best Start 2011"-Förderpreis, rechts Carina Spak (Leiterin "Amber-Med"). Foto: Bank Austria

Diakonie-Gesundheitszentrum mit Bank Austria-Förderpreis ausgezeichnet

Wien (epdÖ) – „Amber-Med“, das Gesundheitszentrum für Menschen ohne Versicherungsschutz, erhielt am Freitag, 24. Februar, den Bank Austria-Förderpreis „Best Start 2011“. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, betont: „Die Auszeichnung freut uns sehr, weil es der Diakonie ein Anliegen ist, für Menschen ohne Sozialversicherung eine medizinische Grundversorgung sicherzustellen“.

„‚Amber-Med‘ betreut Menschen, deren Lage wenigen bekannt ist. Keiner denkt daran, dass es in einem Sozialstaat wie Österreich eine so große Zahl von Menschen ohne Versicherungsschutz gibt“, sagte Carina Spak, Leiterin von „Amber-Med“, in ihrer Dankesrede. „Täglich kommen zu uns Menschen, die dringend medizinische Hilfe brauchen. Das Preisgeld wird es uns ermöglichen, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder noch besser zu unterstützen.“ In seiner Laudatio hob der Wiener Caritas-Direktor und Juror Michael Landau hervor, dass es der Diakonie mit „Amber-Med“ gelinge, eine soziale Lücke zu füllen.

„Amber-Med“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Diakonie in enger Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz. „Das Besondere an ‚Amber-Med‘ ist, dass wir das Angebot ausschließlich über ehrenamtliche ÄrztInnen und weitere GesundheitsexpertInnen sicherstellen“, erklärt Spak. „Hilfe finden hier vor allem AsylwerberInnen und MigrantInnen, aber auch EU-BürgerInnen und ÖsterreicherInnen, die sich die Kosten für begleitende Therapien nicht leisten können.“

ISSN 2222-2464