„Wende“-Pfarrer Christian Führer kommt nach Linz

Die von ihm betreuten Friedensgebete leiteten das Ende des SED-Staates ein: Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche (Fotonachweis: Marco Schulze CR LeipzigSeiten)
Die von ihm betreuten Friedensgebete leiteten das Ende des SED-Staates ein: Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche (Fotonachweis: Marco Schulze CR LeipzigSeiten)

Vortrag über die friedliche Revolution in der DDR und was von der Aufbruchs-stimmung übrig geblieben ist

Linz (epdÖ) – Der ehemalige Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, kommt nach Oberösterreich. Am Donnerstag, 9. Februar, wird er im Evangelischen Studentenheim Dietrich Bonhoeffer in Linz-Dornach um 19.30 Uhr über sein Leben in und nach der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erzählen. Am Sonntag, 12. Februar, feiert er um 9 Uhr in der Evangelischen Gemeinde Rutzenmoos einen Gottesdienst.

Christian Führer begleitete und betreute von Anfang an die Friedensgebete in der Nikolaikirche in Leipzig. Nach rund zehn Jahren bildeten sie den Auftakt zu den Leipziger Montagsdemonstrationen, die im Herbst 1989 begannen. Von hier aus nahm die friedliche Revolution in der DDR ihren Ausgang, die letztlich zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 führte. Führer wird in seinem Vortrag in Linz Einblicke geben über den weiten, oft schwierigen Weg hin zur sogenannten „Wende“ und der damaligen Aufbruchsstimmung, aber auch darüber sprechen, was rund 20 Jahre danach davon übrig geblieben ist.

ISSN 2222-2464