Öko-Strompool der Evangelischen Kirche: Zielgröße erreicht

Durch den Bezug von Öko-Strom aus dem Pool werden jährlich 150 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Durch den Bezug von Öko-Strom aus dem Pool werden jährlich 150 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Pfarrgemeinden und Kirchenmitglieder können jederzeit einsteigen

Wien (epdÖ) – Der Stromeinkaufspool der Evangelischen Kirche in Österreich hat seine Zielgröße erreicht. Das berichtet Pfarrer Norman Tendis von „Wirtschaft(en) im Dienst des Lebens Österreich“. Aktuell werden 767.000 Kilowattstunden Strom von Abnehmern des Pools bezogen, die angestrebte Zielgröße lag bei 700.000 Kilowattstunden. Durch den Bezug von Öko-Strom aus dem Pool würden jährlich rund 150 Tonnen Kohlendioxid (CO2) und 105 Gramm radioaktiver Abfall eingespart. „Bei einer Umstellung aller Gebäude unserer Kirche auf Ökostrom könnten wir zirka 240 Tonnen CO2-Ausstoß einsparen. Das entspricht rund einer Million PKW-Kilometer“, erklärt Tendis. Aktuell beziehen 73 Privathaushalte und 26 Pfarrgemeinden Strom aus dem Pool der Kirche. Die mögliche Poolgröße liegt bei etwas mehr als zwei Millionen Kilowattstunden und sei somit noch lange nicht ausgeschöpft. „Das Potential ist groß, interessierte Pfarrgemeinden und Kirchenmitglieder können jederzeit einsteigen“, so Pfarrer Tendis.

Der so genannte Stromeinkaufspool ermöglicht es Pfarrgemeinden, aber auch Mitgliedern der Evangelischen Kirche, ökologisch vertretbaren Strom günstig zu beziehen.

ISSN 2222-2464