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Oberkirchenrätin Reiner: Bischof muss sich öffnen für den „Geist der Liebe, der Kraft und der Besonnenheit“

Eisenstadt (epd Ö) – „Eine interessierte Öffentlichkeit schaut heute auf Eisenstadt, auf unsere Synode. Wenn hier und heute das Evangelium bezeugt wird, dann hat sich dieser Tag, wie auch immer er verlaufen wird, gelohnt.“ Das sagte Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner am 1. Juni bei ihrer Andacht zu Beginn der Synode A.B., die in der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt tagt. Reiner, die einen theologischen Vorblick auf den Haupttagungspunkt der Synode, die Wahl eines neuen Bischofs, gab, erklärte: „Ich bin überzeugt, dass die Menschen, die in den vergangenen Wochen nominiert wurden und die sich heute der Wahl stellen, einzuordnen sind als solche, die sich immer wieder öffnen für den Geist der Liebe und der Kraft und der Besonnenheit.“ Als Aufgabe einer Kirchenleitung bezeichnete es Reiner, die einzelnen ChristInnen zu befähigen, „in der Kraft des Heiligen Geistes die Frohe Botschaft zu sagen“.

 

Im Blick auf die Evangelische Kirche in Österreich als einer Diasporakirche vermerkte die Oberkirchenrätin: „Zu leicht passiert es, dass wir uns abkapseln in die jeweilige Pfarrgemeinde oder Gruppe von Gleichgesinnten und unsere eigentlichen Aufgaben vergessen, nämlich die Frohe Botschaft von Gottes Erbarmen und Liebe jedem Menschen weiterzugeben mit Wort und Tat.“

ISSN 2222-2464