Müller zieht in Innsbrucker Christuskirche Bilanz

Die Innsbrucker Christuskirche war Schauplatz der 51. Superintendentialversammlung.
Die Innsbrucker Christuskirche war Schauplatz der 51. Superintendentialversammlung.

Eckart Fussenegger wieder Superintendentialkurator

Innsbruck (epdÖ) – „Ich möchte allen danken, die nicht nur mit den Menschen in der Nähe, sondern auch über Gemeindegrenzen hinweg sich für das Ganze eingesetzt und so Kirche gebaut haben“, sagte Luise Müller, Superintendentin der evangelischen Diözese Salzburg-Tirol, bei der 51. Superintendentialversammlung von Freitag, 9. März bis Samstag, 10. März in der Innsbrucker Christuskirche. Die scheidende Superintendentin – sie wechselt Ende August dieses Jahres in den Ruhestand – zog Bilanz über ihr Wirken. Vieles sei in den rund 17 Jahren ihrer Amtszeit erreicht worden, die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in den vergangenen Jahren sei relativ stabil geblieben. „Beim Gottesdienst liegt nach wie vor das Zentrum unserer Arbeit und unserer Gemeinden“, betonte Müller. Ein besonderer Dank gelte den Lektorinnen und Lektoren, ohne die viele Aufgaben nicht erledigt werden könnten. Das diözesane Kirchenbeitragsaufkommen sei von 71 Euro im Jahr 1995 auf rund 117 Euro pro Kirchenbeitragszahler gestiegen. Damit trage die Diözese Salzburg-Tirol 10,67% des kirchlichen Haushalts. Dennoch gäbe es auch „offene Baustellen“, etwa die Tourismusseelsorge, die Öffentlichkeitsarbeit, den Gemeindeaufbau oder die Hochschulseelsorge.

Auf der Tagesordnung der Superintendentialversammlung standen auch Wahlen in wichtige Ämter und Gremien. Mit überwältigender Mehrheit wurde Eckart Fussenegger wieder zum Superintendentialkurator der Diözese Salzburg-Tirol gewählt. Der Superintendentialausschuss erhielt zwei neue Mitglieder: Reinhilde Singewald (Pfarrgemeinde Innsbruck-Christuskirche) und Ingrid Allesch (Salzburg-Süd). Für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken dankten die Delegierten den langjährigen Mitgliedern im Superintendentialausschuss, Erika Schwarz und Martin Mericka, die für die neue Amtsperiode nicht mehr kandidierten. Zu Senioren wurden Eberhard Mehl (Tirol) und Klaus Niederwimmer (Salzburg) gewählt. In der Synode vertreten die Diözese Salzburg-Tirol künftig Pfarrer Robert Jonischkeit (Saalfelden) und Pfarrer Lars Müller-Marienburg (Innsbruck-Ost) sowie als weltliche Delegierte Bettina Pann (Bad Vigaun) und Gerlinde Busse (Innsbruck). Für das Amt des Synodenpräsidenten wurde Peter Krömer nominiert.

ISSN 2222-2464