Internationales wissenschaftliches Symposion diskutiert die Reformation Mitteleuropas

Wien (epd Ö) – „Die Reformation in Mitteleuropa“ ist das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Symposions, das anlässlich des 500. Geburtstages des slowenischen Reformators Primus Truber vom 15. bis 17. Oktober in Wien stattfindet.

Bei dem von zahlreichen einschlägigen Einrichtungen, wie der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Slowenischen Wissenschaftsinstitut in Wien veranstalteten Symposion kommen drei Tage lang ExpertInnen für die Profan- und Kirchengeschichte Mitteleuropas zu Wort.

So spricht der Wiener Kirchenhistoriker Univ.-Prof. DDr. Rudolf Leeb über die Reformation in Innerösterreich, Univ.-Prof. Dr. Zoltán Csepredi, Budapest, über die Anfänge der Reformation im Königreich Ungarn, Univ.-Doz. Dr. Martin Wernisch, Prag, über die Reformation in Böhmen und Mähren und Univ.-Prof. Dr. Jan Harasimowicz, Wroclaw, über die Reformation in Schlesien. Ebenso wird auf dem Symposion der neueste Forschungsstand zur Bedeutung Primus Trubers für die Entwicklung der slowenischen Sprache sowie zur Reformationsgeschichte von Slowenien und Kroatien diskutiert.

Ein Resümee der Referate und Diskussionen zieht am letzten Tag der Veranstaltung der Wiener Kirchenrechtler und Kirchenhistoriker Univ.-Prof. Dr. Karl W. Schwarz. Für musikalische Beiträge sorgt die Johann-Sebastian-Bach-Musikschule Wien.

ISSN 2222-2464