„Hunger ist kein Schicksal, sondern ein lösbares Problem“

"Brot für die Welt" startet eine neue Kampagne. (Foto: Brot für die Welt)
"Brot für die Welt" startet eine neue Kampagne. (Foto: Brot für die Welt)

„Brot für die Welt“ präsentiert neue Werbekampagne

Wien (epdÖ) – Selbsthilfe und Selbstbestimmung stehen im Mittelpunkt einer neuen Kampagne der Hilfsaktion „Brot für die Welt“. „Sie sind die Schlüssel, damit Menschen nachhaltig dem Hunger entkommen und ein Leben in Würde führen können“, heißt es in einer Presseaussendung zum Kampagnenstart.

Laut Brot für die Welt leiden derzeit rund 800 Millionen Menschen weltweit unter Hunger. Eine weitere Milliarde Männer, Frauen und Kinder sei nur mangelhaft ernährt – man spricht hier vom „stillen Hunger“. „Andauernder Hunger und Mangelernährung haben gravierende Folgen. Die Abwehrkräfte gegen Krankheiten nehmen stark ab. Normalerweise harmlos verlaufende Krankheiten wie Husten oder Durchfall können dann tödlich sein. An Unter- und Mangelernährung sterben dadurch jedes Jahr rund acht Millionen Menschen – mehr als an HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen“, berichtet Brot für die Welt.

Mit der neuen Kampagne möchte Brot für die Welt, die entwicklungspolitische Aktion der Evangelischen Kirche A. und H.B. in Österreich, ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Hunger kein Schicksal sei, sondern ein lösbares Problem. Weltweit würden genug Nahrungsmittel produziert, um den Hunger zu stillen. Es gebe aber für viele Menschen keinen fairen Handel und keinen gerechten Zugang. Brot für die Welt leiste daher Hilfe zur Selbsthilfe, die es Menschen ermögliche, ihre Lebenssituation zu verändern.

Alle Informationen zur neuen Kampagne und zur Arbeit von Brot für die Welt finden Sie im Internet.

ISSN 2222-2464