Für gerechte Arbeitsbedingungen

Die Osteraktion von „Brot für Hungernde“ unterstützt ArbeiterInnenjugend in Ecuador

Wien (epd Ö) – Die heurige Osteraktion von „Brot für Hungernde“ unterstützt eine neue Partnerorganisation in Ecuador. Die Christliche ArbeiterInnenjugend (JOC), setzt sich für die Verbesserung und Einhaltung der Arbeitsrechte in der Blumen- und mechanischen Industrie sowie im informellen städtischen Sektor ein. Wie Eva Dürr von Brot für Hungernde in einer Aussendung mitteilt, sind besonders Jugendliche und Frauen mit geringer Ausbildung und wenig Arbeitserfahrung von den schlechten Arbeitsbedingungen betroffen: „Keine Arbeitsverträge, keine Sozialversicherung, schlechte Bezahlung, unzureichender Gesundheitsschutz, übermäßig lange Arbeitszeiten, unvollständige Entlohnung der Überstunden und sexuelle Belästigung stehen an der Tagesordnung.“ In den Workshops und Seminaren der JOC werden die Jugendlichen und Frauen über ihre Rechte informiert.

 

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der JOC liegt in drei Bezirken der Millionenstädte Quito und Guayaquil. Dort bemühen sich Gruppen junger ArbeiterInnen zwischen 13 und 25 Jahren in Treffen zu Hause, in Schulen und auf öffentlichen Plätzen um die Einhaltung ihrer Rechte, um die Verbesserung des öffentlichen Transportwesens und um die Hygiene in ihren Stadtvierteln.

 

Eva Dürr über die Arbeit der Partnerorganisation: „Mit ihrer Bildungs- und Vernetzungsarbeit vermittelt die JOC in Ecuador das Bewusstsein, nicht allein zu sein. Bei regionalen und nationalen Treffen werden die Zusammenarbeit landesübergreifend gestärkt und die internationalen Kampagnen koordiniert.“

Spendenkonto: PSK 1219.003, BLZ 60000

ISSN 2222-2464