Evangelische Jugend fordert einheitlichen Jugendschutz

„Lebensrealität junger Menschen endlich gerecht werden“

Wien (epd Ö) – Österreichweit ein einheitliches Jugend-schutzgesetz fordert die Evangelische Jugend Österreich (EJÖ) gemeinsam mit der Bundesjugendvertretung (BJV). In einer Aussendung verweist die evangelische Kinder- und Jugendorganisation auf den Vorschlag der Bundesjugendvertretung, der aufgrund der Empfehlungen der Kinder- und Jugendanwaltschaft von den Jugendorganisationen ausgearbeitet wurde. Es brauche eine einheitliche Regelung, die endlich der Lebensrealität junger Menschen gerecht werde, heißt es von der Evangelischen Jugend. Die derzeit neun unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen spiegeln, so die EJÖ, „keineswegs die Lebensrealität Jugendlicher wieder, zeigen sich intransparent und nicht nachvollziehbar“, etwa warum 14- bis 16-jährige Jugendliche in einigen Bundesländern bis 1h Früh ausgehen dürfen, in anderen aber nur bis 23h. Das Gleiche gelte für unterschiedliche Regelungen, die den Verkauf und den Konsum von Alkohol betreffen. Auf www.vereinheitlichen.at finden sich die Forderungen und Vorschläge der BJV im genauen Wortlaut, zu sehen ist dort auch ein YouTube-Spot zur aktuellen Jugendschutzsituation. Zusätzlich starten die Mitgliedsorganisationen der BJV am 3. März eine gemeinsame Medienaktion vor dem Jugendministerium.

ISSN 2222-2464