Dank- und Gedenkgottesdienst für Runhild Wiegand

Unter Runhild und Peter Wiegand zum Freizeit- und Jugendzentrum ausgebaut: das oberösterreichische Schloss Klaus. Foto: wikimedia/Herzi Pinki/cc by sa 3.0
Unter Runhild und Peter Wiegand zum Freizeit- und Jugendzentrum ausgebaut: das oberösterreichische Schloss Klaus. Foto: wikimedia/Herzi Pinki/cc by sa 3.0

Mitbegründerin von Schloss Klaus bei Autounfall verstorben

Windischgarsten (epdÖ) – Bei einem Dank- und Gedenkgottesdienst haben am Freitag, 20. Dezember, in der evangelischen Kirche in Windischgarsten zahlreiche WeggefährtInnen von Runhild Wiegand Abschied genommen. Die Mitbegründerin des internationalen christlichen Freizeitzentrums und Bildungshauses Schloss Klaus in Oberösterreich war am 28. November im Alter von 83 Jahren bei einem Verkehrsunfall nahe Los Angeles ums Leben gekommen. Für die Evangelische Kirche in Österreich würdigte Synodenpräsident Peter Krömer die Verstorbene als „starke geistliche Persönlichkeit, die sich von der Liebe ihres Herrn und Heilandes Jesus Christus beschenken ließ und diese Liebe in Wort und Tat weitergab“. Das sei vor allem Jugendlichen gegenüber, aber auch unter Menschen mit Behinderung geschehen. Die Evangelische Kirche in Österreich und die Missionsgemeinschaft der Fackelträger „verdanken Runhild Wiegand sehr viel“, so Krömer.

Die 1936 geborene Runhild Wiegand war im Jahr 1962 gemeinsam mit ihrem Mann Peter nach Österreich gekommen, wo sie gemeinsam das Jugend-, Familien- und Freizeitzentrum Schloss Klaus sowie die „Schloss Klaus – Diakonie in der Gemeinde“ für Menschen mit Behinderung aufbauten. Heute bietet Schloss Klaus Freizeiten für Konfirmanden, Schulklassen und Gemeinden genauso an wie eine Bibelschule und eine Fachbuchhandlung, zudem ist die Einrichtung in der internationalen Mission und der diakonischen Arbeit tätig.

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ISSN 2222-2464