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Bischof Sturm in TV-Christvesper: „Migranten kommen lassen und abwarten, welche Schätze sie bringen“

Wien (epd Ö) – „Mach einen Punkt, wenn andere Leute verdächtigt und verleumdet werden, ob es die Hirten sind aus unserer Nähe oder Könige aus der Ferne, ob Asylwerber oder Migranten. Lass sie doch kommen und warte ab, welche Schätze sie bringen.“ Das war der Aufruf, den der scheidende lutherische Bischof Mag. Herwig Sturm im Christvespergottesdienst am 24. Dezember auf ORF 2 an die Zuseherinnen und Zuseher richtete. In der festlich geschmückten Christuskirche am Matzleinsdorfer Platz in Wien forderte der Bischof, der mit der Jahreswende in den Ruhestand tritt, auch auf: „Mach einen Punkt, wenn Kinder gequält werden, und bringe ihnen das Licht des Christuskindes. Mach einen Punkt, wenn Eltern und Partner sich gegenseitig zerstören. Das Ich kann lernen, zu vergeben und zu teilen.“

 

In seiner Predigt erinnerte Sturm auch an andere „dunkle Seiten des Lebens“ wie die Zerstörung des Regenwaldes und die Vernichtung des Lebensraumes für viele Tiere und sagte: „Darum darf Weihnachten nicht eine Sache von zwei oder drei Tagen sein. Das Licht von Weihnachten muss ausstrahlen auf alle Tage. Weihnachten soll die Welt verwandeln und uns zuerst.“

ISSN 2222-2464