Supervision

Foto: epd/Neetz
Foto: epd/Neetz

Supervision ist ein Angebot der Evangelischen Kirche A.B. für Sie als hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, Ihre Arbeit in der Kirche zu reflektieren und bewusster zu gestalten.

Supervision dient der persönlichen Entlastung, der Förderung Ihrer Stärken sowie der Bearbeitung und Klärung von Problemen im Umgang mit

  • Ihren Aufgaben und Rollen in kirchlichen Arbeitsstrukturen
  • MitarbeiterInnen, KollegInnen, Vorgesetzten und Gruppen
  • der Zusammenarbeit in Teams, Ausschüssen und Gremien
  • schwierigen Seelsorgefällen
  • der Einteilung von Arbeit, Zeit und Ressourcen
  • der Umsetzung von Ideen, Konzepten und Zielen
  • Konflikten, Strukturen und Leitungsverantwortung

Supervision ist berufsbegleitende Beratung unter methodischer Anleitung durch ausgebildete Supervisoren und Supervisorinnen.

Ziele

  • Supervision fördert die Entdeckung und Entfaltung der persönlichen Fähigkeiten.
  • Sie hilft im Umgang mit eigenen Schwächen.
  • Sie ermöglicht das Bedenken und Besprechen der Arbeits- und Lebenssituation.
  • Sie verstärkt die Wirksamkeit eigenen Handelns und erhöht dadurch die Zufriedenheit mit der Arbeit.

Wie gelingt Supervision?

Supervision wirkt dann nachhaltig, wenn Sie sich freiwillig dafür entscheiden und wenn die Inhalte von allen Beteiligten vertraulich gehalten werden – was für professionelle Supervisoren und Supervisorinnen zu ihrem ethischen Selbstverständnis gehört.

Supervision erfordert Ihre verbindliche Teilnahme und Ihre Bereitschaft, eigene Erfahrungen einzubringen.

Erfahrungen mit Supervision

„Jetzt geht mir ein Licht auf!“
„Jetzt verstehe ich erst!“
„Jetzt wird mir vieles klarer!“

Diese AHA-Erlebnisse hatte ich in der Supervison öfter. Teamsupervision ist für mich ein geschützter Rahmen, um Verletzungen, Wut, Ärgernisse, Ängste und Missverständnisse in Arbeitssituationen anzusprechen.

In der Supervision haben wir endlich Zeit zum Reflektieren, öffnen bereits geschlossene Türen wieder und suchen nach neuen Wegen.
(Gemeindepädagogin)

Die vielen kirchlichen Aufgaben in unterschiedlichen Organisationsformen fordern meine Flexibilität und bringen mich häufig an die Grenzen meiner Belastbarkeit. Supervision hilft mir, mit meinen Grenzen gut umzugehen und Erfolge feiern zu lernen.
(Pfarrerin)

Seit es für uns die Möglichkeit der Supervision gibt, können wir wichtige Probleme offener und genauer ansprechen. Wie weit es zu guten Lösungen kommt, hängt an der eigenen Bereitschaft.
(Pfarrergruppe)

In der Teamsupervision werden auf einmal Dinge angesprochen, über die wir uns noch nie drübergetraut haben. Dadurch können wir ganz anders miteinander umgehen.
(Presbyter)

Der Blick von außen hilft uns immer wieder, eine neue Sichtweise auf unser berufliches Handeln, unser Rollenbild als PfarrerInnen und im Umgang mit Konflikten in der Gemeinde zu gewinnen. Wir erleben Supervision als eine äußerst wertvolle „Krücke“.
(PfarrerInnenteam)

In der Supervision eröffnen sich mir oft ungeahnte Lösungsansätze und Sichtweisen diverser Problemstellungen. Vieles lässt sich dadurch schneller und kompetenter lösen.
(Krankenhausseelsorger)

In der Supervision bekomme ich selbst etwas: Entlastung im pfarrerlichen Alltag, nicht nur freundliche Zuwendung, sondern wirklich Hilfe in konkreten Situationen.
(Pfarrerin)