Methodistische Kirche: Spenden für Erdbebenopfer in Albanien

Das Epizentrum des Erdbebens lag nahe der albanischen Küstenstadt Durrës. Foto: wikimedia/albinfo/cc by sa 4.0
Das Epizentrum des Erdbebens lag nahe der albanischen Küstenstadt Durrës. Foto: wikimedia/albinfo/cc by sa 4.0

Über 50 Tote – 2500 Menschen obdachlos

Tirana/Wien (epdÖ) – Nach den verheerenden Erdbeben in Albanien ruft die Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich (EmK Österreich) zu Spenden für die Betroffenen auf. Mindestens 51 Menschen sind Medienberichten zufolge bei dem Beben am 26. November ums Leben gekommen, bis zu 2000 verletzt. Das Epizentrum sei etwa zehn Kilometer nördlich der Hafenstadt Durrës gelegen, rund 30 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt. Laut Auskunft der EmK berichtete Wilfried Nausner, Superintendent der methodistischen Kirche in Albanien, von zerbrochenen Dächern und Schornsteinen in Tirana. Die Kirche der Nazarenergemeinde sei behördlich geschlossen worden. Viele Menschen müssten nun in Zelten wohnen, weil sie ihre Häuser nicht betreten dürfen. Laut Rotem Kreuz beläuft sich ihre Zahl auf 2500 Personen. Insgesamt seien 2000 Gebäude beschädigt worden.

Am Sonntag, 1. Dezember, wurde die Kollekte in allen fünf methodistischen Gemeinden des Landes den Erdbebenopfern gewidmet. Weiters werde geprüft, wie in Zusammenarbeit mit befreundeten evangelischen Gemeinden und anderen Partnern konkrete Hilfe geleistet werden könne. Mustafa Isufi, Pastor der methodistischen Gemeinde in Pogradec, sagte laut Mitteilung der EmK: „Wir möchten angesichts dieser nationalen Katastrophe den Menschen nahe sein und einen Beitrag dazu leisten, ihre Not und Bedrängnis zu lindern.“ Die Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich hat der albanischen Schwesterkirche eine Unterstützung für Soforthilfemaßnahmen zugesichert.

Spendenkonto: 

Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich
Steiermärkische Sparkasse
IBAN AT572081500000952523
BIC STSPAT2G

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ISSN 2222-2464