Labyrinthe, Tango und die Bibel

PfarrerInnentagung in Zeichen der Spiritualität

Gallneukirchen (epd Ö) – „Die Evangelische Spiritualität lebt zunächst einmal im Gottesdienst“, sagte Bischof Mag. Herwig Sturm in seiner Begrüßung bei dem Gottesdienst zur Eröffnung der diesjährigen Gesamtösterreichischen PfarrerInnentagung in Gallneukirchen am 29. August. „Daher beginnen wir heute Abend mit einem Gottesdienst, sodass wir ankommen dürfen zu unserer Tagung mit Leib und Seele“, so der Bischof.

Die PfarrerInnentagung, die noch bis zum 1. September andauert, steht ganz im Zeichen des „Jahres der Spiritualität“. Thema ist: „Begegnung mit Gottes Wort auf spirituellen Wegen“. Den Auftakt machte Duo 3, Helge Burggrabe und Christof Fankhauser: Mit elf Flöten, Klavier, Orgel und Trommel führten die Musiker in dem Eröffnungsgottesdienst durch „Klänge des Labyrinths“, eine „konzertante Liturgie“ zum Thema Lebensweg, mit Musik, Bildern und kinderoffenem Abendmahl. Das Labyrinth sei ein altes Symbol für den Pilgerweg nach Jerusalem, der symbolisch auf Knien gerutscht wurde, um in der Mitte von Christus empfangen zu werden, so Burggrabe. Zugleich sei das Labyrinth auch ein Symbol für Freude gewesen, die sich im Tanz zeigte. Duo3 gab Kirchenlieder, Tango und Jazz zum Besten. Die Gottesdienstbesucher waren begeistert und zeigten dies durch spontanen Applaus und rhythmischem Klatschen während vieler Lieder. Im Kirchenraum lag ausgebreitet eine über 20 Quadratmeter große Stoffnachbildung des Labyrinths von Chartres, des „perfekten Labyrinths“, so Burggrabe.

ISSN 2222-2464