Kreuzklang zu Karfreitag bringt ein Werk von Ruth Zechlin

In der traditionellen Karfreitags-Konzertmeditation Kreuzklang steht "Die Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz" für Orgel von Ruth Zechlin im Mittelpunkt. Das Konzert findet am Karfreitag, 29. März um 20 Uhr in der evangelischen Christuskirche Wien-Favoriten statt. (Foto: epd/M.Uschmann)
In der traditionellen Karfreitags-Konzertmeditation Kreuzklang steht "Die Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz" für Orgel von Ruth Zechlin im Mittelpunkt. Das Konzert findet am Karfreitag, 29. März um 20 Uhr in der evangelischen Christuskirche Wien-Favoriten statt. (Foto: epd/M.Uschmann)

Karfreitagskonzertmediation von und mit Bischof Michael Bünker

Wien – In der Reihe „Kreuzklang“, der bereits zur Tradition gewordene Karfreitags-Konzertmeditation von und mit Bischof Michael Bünker, stehen in diesem Jahr „Die Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ für Orgel von Ruth Zechlin im Mittelpunkt. Das Konzert ist am Karfreitag, 29. März um 20 Uhr in der evangelischen Christuskirche Wien-Favoriten (1100 Wien, Triester Straße 1), der Eintritt ist frei.

Das geistliche Werk der 1926 geborenen Komponistin wurzelt in autobiographischen Erlebnissen, die verschlüsselt bleiben, den Hörenden aber emotional mitreißen. „Dieses Werk stellt für mich eine echte Herausforderung dar, lag es mir doch daran, meine Hörer die sieben gewichtigen Worte Jesu so gut wie möglich nacherleben zu lassen“, schrieb Ruth Zechlin über ihr 1997 uraufgeführtes Orgelwerk, das unter anderem zwischen choralhaften und zum Publikum sprechenden Klanggebilden, sowie zwischen zartesten melodischen Floskeln als auch getupften Pizzicato -Tönen variiert. Die Liebe zur Orgel und der Musik von Johann Sebastian Bach waren für Ruth Zechlin, die in der ehemaligen DDR aufwuchs und nach dem Krieg auch als Organistin an der Nikolaikirche in Leipzig tätig war, bestimmend für ihre zeitgenössischen Kompositionen.

Mit Wolfgang Zerer konnte Hanns Christian Stekel, Direktor der Johann Sebastian Bach-Musikschule, einen renommierter Organisten für dieses „Kreuzklang“-Konzert gewinnen. Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien erhielt Zerer 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er ist außerdem als Gastdozent am Conservatorium Groningen und seit 2006 auch an der berühmten Schola Cantorum Basiliensis tätig.

Zu hören sind am Karfreitag: Wolfgang Zerer (Orgel), Annette Schönmüller (Gesang) und Michael Bünker (Sprecher).

ISSN 2222-2464