Evangelisches an den Feiertagen in Radio und TV

Evangelische Höhepunkte des Weihnachtsprogramms: die Christvesper am 24. Dezember aus Stainz und der Radiogottesdienst am 26. Dezember aus Graz. Foto: epd/Uschmann
Evangelische Höhepunkte des Weihnachtsprogramms: die Christvesper am 24. Dezember aus Stainz und der Radiogottesdienst am 26. Dezember aus Graz. Foto: epd/Uschmann

Wort zum neuen Jahr und Geschichten von HoffnungsträgerInnen

Wien (epdÖ) – Evangelisches zu Weihnachten und Neujahr bringt der ORF auch in diesem Jahr wieder in TV und Radio. Höhepunkte dabei sind die evangelische Christvesper am 24. Dezember, die heuer aus dem weststeirischen Stainz übertragen wird, und der Radiogottesdienst zum Stephanitag am 26. Dezember, der aus der Grazer Kreuzkirche kommt.

„Fürchte dich nicht!“ heißt es am Heiligen Abend in Stainz. Pfarrer Andreas Gerhold, der den ORF-Fernsehgottesdienst mit der Gemeinde feiern wird, erklärt: „Viele Menschen fürchten sich, etwa vor dem Unbekannten.“ Die Botschaft des Engels an die Hirten in der Heiligen Nacht sei jedoch ein Aufruf, vor dem Unbekannten nicht wegzuschauen, „damit aus Unbekanntem Bekanntes wird.“ Für die musikalische Gestaltung der ab 19 Uhr auf ORF 2 übertragenen Christvesper sorgen Kathrin Diwiak an der Orgel und Barbara Faulend-Klauser mit der Flöte.

Eine „moderne Weihnachtsgeschichte“ will Pfarrer Paul Nitsche aus der Grazer Kreuzkirche am 26. Dezember erzählen. Dabei stellt er die Frage, was von Weihnachten bleibt. Es ist das „Da-Sein für die Ärmsten, die Vergessenen in der Gesellschaft“, so Nitsche. Die Musik kommt von Thomas T. Föhse sowie Imo Trojan mit Team. Übertragen wird der Radiogottesdienst zum zweiten Weihnachtsfeiertag ab 10 Uhr in den ORF-Regionalradios.

„Gedanken für den Tag“ macht sich ab dem Heiligen Abend Martin Schenk, Sozialexperte und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich. „Es untergräbt die Demokratie, wenn die vielen leisen Stimmen ungehört bleiben, die ganz gewöhnlichen Existenzen vernachlässigt und die scheinbar banalen Lebensläufe missachtet werden“, sagt Schenk und erzählt Geschichten von Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträgern. Zu hören von 24. bis zum 29. Dezember, jeweils von 6.55 bis 7.00 Uhr auf Ö1.

Im Rahmen der Benefizgala „Licht ins Dunkel“ nimmt Oberkirchenrat Karl Schiefermair an einer Gesprächsrunde der Weltreligionen teil. Je nach Verlauf der Live-Sendung findet das Gespräch voraussichtlich zwischen 9 und 10 Uhr auf ORF 2 statt.

Über die Ausstellung „Stille Nacht? Geburt in der Bibel“ in der Salzburger Bibelwelt berichtet die Sendung „Lebenskunst“ am Christtag, dem 25. Dezember. Anlässlich des 200. Geburtstags des gleichnamigen Weihnachtsliedes widmet sich ORF-Journalist Roberto Talotta der Geburt – vor 2000 Jahren mit hohen Risiken für Mutter und Kind verbunden. Zu hören ist der Beitrag um 7.05 Uhr auf Ö1. Auch Ö3 widmet sich je nach Programmverlauf zwischen 6.00 und 9.00 Uhr der Salzburger Sonderausstellung.

Einen „Zwischenruf“ bringt der neue Wiener Superintendent Matthias Geist am Sonntag, 30. Dezember auf Ö1 an. Eine Woche später, zu Epiphanias am 6. Jänner, folgt Michael Chalupka, langjähriger Diakoniedirektor und nunmehr Geschäftsführer der Diakonie Bildung. Jeweils von 6.55 bis 7.00 auf Ö1.

Dem Jahreswechsel und der neuen Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ aus Psalm 34,15 geht Pfarrer Marco Uschmann ab dem 30. Dezember auf den Grund. Bis zum 5. Jänner sind die Evangelischen Morgengedanken von 6.05 bis 6.07 Uhr in den ORF-Regionalradios zu hören.

Ein letztes Mal wendet sich Michael Bünker als Bischof mit dem „Wort zum neuen Jahr“ an die Österreicherinnen und Österreicher. Am 1 Jänner stimmt Bünker ab 18.45 Uhr auf ORF 2 auf das kommende Jahr ein. Im Mai wählen die Evangelischen eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Bünker, der seit 2008 Bischof der lutherischen Kirche ist.

Die evangelische Predigttextauslegung kommt am Sonntag, 6. Jänner, vom reformierten Landessuperintendenten Thomas Hennefeld. Im Rahmen der Sendung „Lebenskunst“ geht es zwischen 7.04 und 8.00 Uhr auf Ö1 auch um das bevorstehende Zwingli-Jahr. Vor 500 Jahren hatte Ulrich Zwingli das Amt des Predigers am Zürcher Großmünster übernommen; das Datum gilt als Beginn der Reformation in der Schweiz.

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ISSN 2222-2464