Altsuperintendent Wolfgang Schmidt verstorben

Superintendentin Müller: „Ließ sich auch in schweren Zeiten immer wieder vom Wort Gottes aufrichten“

Salzburg (epd Ö) Altsuperintendent Mag. Wolfgang Schmidt ist tot. Der frühere Superintendent der evangelischen Diözese Salzburg-Tirol verstarb nach langer Krankheit am Donnerstag, 11. Juni, in Salzburg im 80. Lebensjahr. Superintendentin Mag. Luise Müller würdigte ihren Amtsvorgänger als eine Person, die durch „tiefen Glauben gekennzeichnet und immer für die Menschen da war“. Durch seinen Glauben habe er sich auch „in schweren Zeiten, geprägt durch Krankheit oder den Verlust seiner Tochter, immer wieder vom Wort Gottes aufrichten lassen“, sagte Müller gegenüber epd Ö.

Von Jänner 1981 bis zu seinem Pensionsantritt im September 1995 leitete Wolfgang Schmidt gemeinsam mit den Superintendentialkuratoren die Superintendenz Salzburg-Tirol. Davor war der aus Wien stammende Schmidt 22 Jahre Pfarrer in Kufstein. Höhepunkte seiner Amtszeit als Superintendent waren etwa 1981 die Eröffnung der Salzburger Landesausstellung in Schloss Goldegg zur Emigration der Salzburger Protestanten, der ökumenische Gottesdienst im Jahr 1987 in Mayerhofen zum Gedenken an die Vertreibung der Zillertaler Protestanten oder der ökumenische Gottesdienst mit Papst Johannes Paul II. 1988 in der Salzburger Christuskirche.

Die Verabschiedung findet voraussichtlich am Freitag, 19. Juni, um 11.00 Uhr in der Christuskirche in Salzburg (Schwarzstraße 25) statt. Eine allfällige Terminänderung wird auf der Website der Diözese Salzburg-Tirol (www.sichtbar-evangelisch.at) bekanntgegeben.

ISSN 2222-2464