35 Jahre Telefonseelsorge in Wien

Gemeinsame Einrichtung der evangelischen und der katholischen Kirche bietet seit dem Vorjahr auch Beratung im Internet

Wien, 27. November 2002 (epd Ö) Seit 35 Jahren gibt es in Wien die Telefonseelsorge. Die Einrichtung wird gemeinsam von der evangelischen und der katholischen Kirche getragen. Die Anruferzahlen sind seit dem Start im Jahr 1967 kontinuierlich gestiegen. Nach eigenen Angaben wurden 1971 rund 5.000 Hilfesuchende registriert, im Jahr 2000 waren es bereits mehr als 33.000, die sich in psychischen Krisensituationen an die Mitarbeiter der Telefonseelsorge gewandt haben.

Die Telefonseelsorge ist unter der Nummer 142 österreichweit rund um die Uhr gebührenfrei zu erreichen. Derzeit teilen sich 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienst rund um die Uhr. Seit dem Vorjahr bietet die Einrichtung auch im Internet Beratung an (www.telefonseelsorge.at). Laut Jahresstatistik der Wiener Telefonseelsorge für das Jahr 2001 lebt die Mehrheit der Anrufer – nämlich 57 Prozent – alleine. 34 Prozent der Anrufe kamen von Männern, 66 Prozent von Frauen. Die meisten Anrufe sind in den Abend- und Nachtstunden zu verzeichnen.

www.telefonseelsorge.at

ISSN 2222-2464