Zwei Diakonie-Projekte für Publikumspreis der SozialMarie nominiert

Die SozialMarie ist der älteste Preis für soziale Innovation in Europa. (Foto: Anna Rauchberger)
Die SozialMarie ist der älteste Preis für soziale Innovation in Europa. (Foto: Anna Rauchberger)

Online-Abstimmung läuft bis 26. Februar

Wien (epdÖ) – Die SozialMarie ist der älteste Preis für soziale Innovation in Europa und würdigt seit 2005 jährlich herausragende Projekte im Bereich sozialer Innovationen. Unter allen Einreichungen wählt eine SozialMarie-ExpertInnenjury die 15 besten Projekte aus, die immer am 1. Mai bei der öffentlichen jährlichen Preisverleihung im ORF RadioKulturhaus in Wien bekannt und ausgezeichnet werden. Zusätzlich werden drei weitere Projekte mit einem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Gewinnerprojekte werden über ein Onlinevoting, das bereits begonnen hat und noch bis zum 26. Februar läuft, ermittelt. In diesem Jahr sind gleich zwei Diakonie-Projekte nominiert.

„SABERA – SalzburgerInnen beraten AsylwerberInnen“ ist ein Team an freiwilligen RechtsberaterInnen, das sich die rechtliche Information und Beratung von Menschen auf der Flucht und von AsylwerberInnen zum Ziel gesetzt hat. Die geschulten BeraterInnen klären auf und vermeiden rechtliche Fehlinformationen. Sie werden zu Ansprechpersonen und MultiplikatorInnen für andere Projekte und HelferInnen. Das Projekt wird vom Diakonie Flüchtlingsdienst umgesetzt. Für das Projekt SABERA kann hier abgestimmt werden.

Unter dem Titel „Mehr Zeller Nachbarschaft“ lädt das Diakoniewerk interessierte BürgerInnen, Vereine und Organisationen in Bad Zell ein, gemeinsam das Miteinander von Jung und Alt im alltäglichen Leben zu gestalten. Sämtliche Aktivitäten, wie ein regelmäßiger Mittagstisch für einsame Menschen, Mobilitätsdienste und Besuchsdienste, werden gemeinsam mit den BürgerInnen entwickelt und umgesetzt. Für das Projekt des Diakoniewerks Gallneukirchen kann hier gevotet werden.

ISSN 2222-2464