Zur Operation nach Österreich

DIAKONIE ermöglicht kosovarischem Kind ärztliche Hilfe

Wien, 5. September 2001 (epd Ö) Die DIAKONIE Österreich ermöglicht einem zweijährigen Buben aus dem Kosovo eine Operation in Wien. Ibush wurde während der Bombardierung des Kosovo in einem albanischen Flüchtlingslager geboren und leidet an einer unterbrochenen Speiseröhre. Der Bub musste gleich nach der Geburt einer Notoperation in Tirana unterzogen werden. Seitdem wird er künstlich über einen Noteingang mit Flüssigkeiten und Breien ernährt und hat zusätzlich eine Öffnung am Hals, wo der Speichel austreten kann.

Die DIAKONIE Österreich, die seit dem, Krieg im Kosovo in Magure ein Wiederaufbau- und Integrationsprogramm durchführt, hat Ibush nun nach Wien transportiert, wo er einer komplizierten Operation unterzogen wird. Derzeit befindet sich das Kind mit seinem Vater im Wiener Donauspital. Nach dem gegenwärtigen Stand der Medizin wird in derartigen Fällen sehr früh eine Folgeoperation durchgeführt. Im Kosovo gibt es jedoch noch immer kein Spital, wo ein solcher medizinischer Eingriff durchgeführt werden kann. Wurden früher die Patienten bei komplizierten Behandlungen nach Belgrad gebracht, dies ist nach dem Krieg nicht mehr möglich.

Die DIAKONIE bitte um Spenden für Ibush unter PSK 23.13.300 „Kosovohilfe“.

www.diakonie.at

ISSN 2222-2464