Wiener Superintendent Hansjörg Lein feierte 60. Geburtstag

MitarbeiterInnen und Weggefährten gratulierten dem Wiener Superintendenten Hansjörg Lein zu dessen 60. Geburtstag bei einer "legeren" Feier im Wiener Albert Schweitzer Haus. (Foto: M. Schomaker)
MitarbeiterInnen und Weggefährten gratulierten dem Wiener Superintendenten Hansjörg Lein zu dessen 60. Geburtstag bei einer "legeren" Feier im Wiener Albert Schweitzer Haus. (Foto: M. Schomaker)

„Kirche macht unser Leben aus“ – Feier im Albert Schweitzer Haus

Wien (epdÖ) – „Ich bin dankbar für mein Leben, blicke dankbar zurück auf 60 Jahre“, sagte der Wiener Superintendent Hansjörg Lein am Freitagabend, 4. Oktober, im Albert Schweitzer Haus. Rund 150 Gäste waren der Einladung zur „legeren“ Geburtstagsfeier gefolgt. Mit Lein feierte die Familie, viele MitarbeiterInnen und VertreterInnen der Diözese Wien, der Diözese Burgenland und der Steiermark, gekommen waren auch VertreterInnen der gesamtösterreichischen Kirchenleitung, der Kirche H.B., der Wiener Ökumene sowie viele WeggefährtInnen und Freunde.

Seit zehn Jahren steht Lein gemeinsam mit der Superintendentialkuratorin der Diözese Wien vor, davor war er 20 Jahre lang „mit großer Begeisterung“ Pfarrer in Wien-Floridsdorf. „Kirche machte schon früh unser Leben aus“, erzählte Lein, der in einem Pfarrhaus in einem Kärntner Bergbauerndorf aufgewachsen ist. Ausdrücklich dankte Lein bei der Feier seiner Frau Johanna, mit der er seit 30 Jahren verheiratet ist. In der Diözese Wien blickt der frischgebackene Großvater auf eine komplexe Strukturreform zurück, auch räumlich hat er in seiner Zeit als Superintendent einiges neu arrangiert. So wurde etwa der Große Saal in der Superintendentur in der Hamburgerstraße völlig neu gestaltet. Nach fast einjähriger Bauphase sind nun auch alle kirchlichen Büros und Einrichtungen barrierefrei erreichbar. Als Ziel seiner Arbeit nennt Lein die „solidarische Verbundenheit“ unter den 22 Wiener evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinden, für die er zuständig ist. Wichtig ist dem überzeugten Radfahrer ein gesundes Selbstbewusstsein und ein „evangelischer Blick, um das Beste für die Stadt Wien beizutragen“. Von seinen MitarbeiterInnen wird Lein als kommunikativer Teamplayer beschrieben, dementsprechend fiel auch das dargebrachte „Feedback“ bei der Feier aus. Tenor: aufgeschlossen, liebenswert, integrativ und engagiert. Musikalische „Geschenke“ überbrachten ein Saxophonquartett der Johann-Sebastian-Bach-Musikschule, ein Chor unter der Leitung von Eva-Susanna Glaser und die Gruppe „Pallawatsch“. Wienerlieder für den aus Kärnten stammenden „Superwiener“ gab es von Oberkirchenrat Karl Schiefermair (Gitarre) und Robin Jisa (Akkordeon) zu hören.

ISSN 2222-2464