Wiener „Pop-Akademie“ steht in den Startlöchern

Ab September können sich Interessierte an der Johann Sebastian Bach Musikschule im Bereich "Popular- und Weltmusik" ausbilden lassen. Bild: epd/M. Uschmann
Ab September können sich Interessierte an der Johann Sebastian Bach Musikschule im Bereich "Popular- und Weltmusik" ausbilden lassen. Bild: epd/M. Uschmann

Johann Sebastian Bach Musikschule: „Popular- und Weltmusik“-Ausbildung

Wien (epdÖ) – Die Diakonie Bildung eröffnet im kommenden Herbst gemeinsam mit der Stadt Wien eine „Pop-Akademie“ im Wiener „Gasometer“, die Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren professionell im Bereich „Popular- und Weltmusik“ ausbilden wird.

Die „Pop-Akademie“ ist Teil der evangelischen Johann Sebastian Bach Musikschule Wien, die bereits jetzt zahlreiche Kinder und Jugendliche musikalisch ausbildet. In den vergangenen Jahren habe sich die Musikschule mit diesem Bereich beschäftigt, man habe aber gelernt, dass der Bereich Popularmusik eigene Bedingungen erfordert, erklärt Direktor Hanns Christian Stekel. „Es braucht ein eigenes Umfeld und viele zusätzliche Dinge, die eine normale Musikschule nicht anbieten kann.“ Unterrichtet werden die Schülerinnen und Schüler von Fachleuten, die die entsprechenden Fächer studiert haben und in der Praxis – etwa im Tonstudio – stehen, so Stekel.

Inwiefern die Absolventen von ihrer Ausbildung profitieren und was sie damit machen, hänge von jedem selber ab, betont Stekel. Viele Möglichkeiten stünden offen, sei es als Bandmitglied, SolosängerIn oder SolospielerIn. Die professionelle Ausbildung an Instrumenten wie E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Jazztrompete sowie Workshops in den Bereichen Songschreiben, Konzertplanung oder etwa Bühnenperformance und -präsentation seien jedenfalls eine solide Grundlage für den weiteren Lebensweg.

Anmelden können sich alle, die Grundkenntnisse an einem der Instrumente haben, die unterrichtet werden. Noch gibt es auch freie Plätze. Rund 120 Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr mit der Ausbildung an der „Pop-Akademie“ beginnen. Wer angenommen wird, muss ungefähr 900 Euro Schulgeld im Jahr bezahlen. Am Geld solle es aber nicht scheitern, versichert Direktor Hanns Christian Stekel, an einem Stipendiensystem werde bereits gearbeitet.

Noch bis zum 15. Juni können sich Interessierte unter der E-Mail-Adresse ta.el1508726141uhcsk1508726141isum-1508726141hcab@1508726141liam1508726141 anmelden und sich im Internet über das Angebot informieren: www.bach-musikschule.at

ISSN 2222-2464