Wiener Gefängnislauf geht in siebente Runde

Auch heuer unterstützen Läuferinnen und Läufer die Angehörigen von Strafgefangenen. Im Bild der Veranstalter des Gefängnislaufs und designierte Wiener Superintendent Matthias Geist und sein Vorgänger Hans-Jörg Lein beim Gefängnislauf 2014. Foto:epd/Uschmann
Auch heuer unterstützen Läuferinnen und Läufer die Angehörigen von Strafgefangenen. Im Bild der Veranstalter des Gefängnislaufs und designierte Wiener Superintendent Matthias Geist und sein Vorgänger Hans-Jörg Lein beim Gefängnislauf 2014. Foto:epd/Uschmann

Spenden kommen Angehörigen von Gefangenen zugute

Wien (epdÖ) – Bereits zum siebenten Mal findet am Samstag, 29. September, in Floridsdorf der Wiener Gefängnislauf statt. Pro absolvierter Runde um die dortige Justizanstalt wird dabei für Angehörige von Gefangenen gespendet. Veranstalter Matthias Geist, Gefängnisseelsorger und designierter Wiener Superintendent, erläutert die Idee: „Es sind die Angehörigen, die den Großteil der Wiedereingliederung der Strafgefangenen übernehmen. Wir setzen das Geld für Beratungen, Fahrt-, Betreuungs-, Lebenshaltungskosten und vieles mehr ein.“

Wie viel dabei zusammenkommt, hängt aber nicht nur von der Ausdauer der Läuferinnen und Läufer ab, sondern auch von der Großzügigkeit ihrer Fanclubs: Jede Starterin und jeder Starter muss selbst Sponsoren auftreiben, die sich auf einen bestimmten Betrag pro gelaufener Runde ihres Schützlings festlegen. Der hat dann zwei Stunden Zeit, Runden und damit Geld zu sammeln. Eine Runde entlang der Gefängnismauer und vorbei an der Floridsdorfer Kirche misst dabei rund einen Kilometer. Auf die Schnellsten jenseits der Donau warten im Ziel zusätzlich Preise.

Beim letzten Gefängnislauf im Jahr 2016 waren knapp 200 TeilnehmerInnen am Start, die mit 530 Sponsoren in 2436 Runden 17.756,10 Euro für die Evangelische Gefängnisseelsorge sammelten. Der Startschuss zum 7. Floridsdorfer Gefängnislauf fällt um 13 Uhr, alle Informationen unter http://www.gefaengnislauf.org/

Schlagworte: |

ISSN 2222-2464