Wien: Tagung zu Religiosität und Moderne

Die Verbindung von Religion und Moderne in Wien um 1900 wird unter anderem an der 1907 von Otto Wagner erbauten Kirche am Steinhof sichtbar. Foto: epd/Michael Windisch
Die Verbindung von Religion und Moderne in Wien um 1900 wird unter anderem an der 1907 von Otto Wagner erbauten Kirche am Steinhof sichtbar. Foto: epd/Michael Windisch

Schwerpunkt auf das Wien des Fin de Siècle

Wien (epdÖ) – Dem Verhältnis von Religion und Moderne widmet sich eine internationale Tagung an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien von 13. bis 15. September. Die Tagung geht der Frage nach, inwiefern „Religion und Religiosität konstituierende Elemente der Moderne“ gewesen seien und „religiöse Fragestellungen einen integralen Bestandteil der künstlerischen und kulturellen ‚Blüte‘ Wiens um 1900“ darstellten, wie es im Einladungstext heißt.

Der Wiener Systematische Theologe Christian Danz wird in seinem Eröffnungsvortrag eine Begriffsbestimmung der Moderne geben, am Donnerstagabend folgt eine Keynote-Lecture von Helmut Zander (Fribourg) im Wien Museum, der nach der „Selbsterlösung als Signum der Moderne“ fragt. Es folgen an den weiteren Tagen Vorträge zum Verhältnis von Okkultismus im Wien der Jahrhundertwende (Karl Baier, Wien; Astrid Kury, Graz), über den Buddhismus in der k.u.k.-Monarchie (Hubert Weitensfelder, Wien) oder religiöse Elemente und Modernität in der Wiener literarischen Szene um 1900 (Elizabeth Loentz, Chicago).

Mit Ausnahme der Keynote-Lecture finden alle Vorträge in der Alten Kapelle am Uni-Campus der Universität Wien statt.

Das vollständige Programm finden Sie unter https://etf.univie.ac.at

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ISSN 2222-2464