Weltkirchenrat: Materielle Hilfe und spirituelle Begleitung

Internationale Gemeinschaft muss Lehren aus der Tsunami-Katastrophe ziehen

Genf (epd Ö) – Der Weltkirchenrat (ÖRK) hat die dringende Notwendigkeit „unmittelbarer humanitärer Hilfe“, aber auch „psychologischer und spiritueller Begleitung“ für mehr als fünf Millionen Obdachlose in den vom Tsunami am 26. Dezember betroffenen Uferstaaten des Indischen Ozeans betont. Der armenisch-apostolische Katholikos von Kilikien, Aram I., betonte als Moderator des Weltkirchenrats in einem gemeinsamen Pastoralschreiben mit ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia, eine Lehre aus dem Tsunami bestehe darin, dass die internationale Gemeinschaft und die Religionsgemeinschaften „in einem Geist“ zusammenstehen und die Fähigkeit entwickeln müssen, solche Katastrophen gemeinsam zu bewältigen.

Sowohl Kobia als auch der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Ishmael Noko, hatten in den letzten Tagen in getrennten Erklärungen betont, die Katastrophe im Indischen Ozean sei eine Warnung im Hinblick auf die Gefahren des Klimawechsels. Kobia appellierte an jene Staaten, die das Kyoto-Protokoll gegen die Abgasbelastung noch nicht unterzeichnet haben, dies ehebaldigst zu tun

ISSN 2222-2464