Vielfältiges Programm bei Gustav-Adolf-Festen 2016

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Diözesen feierten am 26. Mai, dem Fronleichnamstag

Wien (epdÖ) – Festgottesdienst, Jugendparty, Puppentheater und Wanderungen – mit einem abwechslungsreichen Programm präsentierten sich die diesjährigen diözesanen Gustav-Adolf-Feste am 26. Mai.

Das Gustav-Adolf-Fest der Diözese Steiermark war heuer in Schladming zu Gast und begann mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Hartmut Schmid, für Jugendliche gab es eine „Lords Party der Jugend“, für Kinder einen Kindergottesdienst. Über „Kurshalten im Glauben“ sprach Rektor Fritz Neubacher (Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich) im Congress Schladming. Den feierlichen Ausklang gestaltete Superintendent Hermann Miklas. Bereits am Vorabend sprach Pfarrer Schmid zum Thema des diesjährigen Festes: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“.

Die Diözese Burgenland feierte ihr Gustav-Adolf-Fest in Mörbisch am See. Auftakt des Festes war der Gottesdienst, es predigte Diakonie-Direktor Michael Chalupka. Das Nachmittagsprogramm war geprägt vom Fest-Motto „Gast auf Erden“ und bot etwa ein Chorkonzert der Mörbischer Chöre, einen Friedhofsspaziergang, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gastgeber sein“, eine Foto-Show über das Leben der Pfarrgemeinde und vieles mehr. Die Schlussandacht mit Musical um 16.30 Uhr gestalteten Superintendent Manfred Koch sowie der Kinder- und Teeniechor Mörbisch.

Das Gustav-Adolf-Fest der Diözese Kärnten-Osttirol stand im Zeichen von „50 Jahre Friedenskirche in Kötschach-Mauthen“. Das Programm begann mit der Segnung der Friedenskirche durch Bischof Michael Bünker und Superintendent Manfred Sauer. Der Festgottesdienst wurde im Rathaussaal gefeiert. „Es gibt einige Kirchen in Österreich, die Friedenskirchen heißen. Damit wird deutlich, dass sich die Kirchen dem Frieden verpflichtet wissen und sich für Versöhnung einsetzen“, betonte Bischof Bünker in seiner Predigt. Am Nachmittag standen Theater, Konzert und Friedensdialog auf dem Programm. „800 bis 900 Leute waren dabei“, freut sich Pfarrer Hartwig Boek. Nicht nur aus allen evangelischen Gemeinden waren die Gäste angereist, auch zahlreiche Teilnehmer aus der Ökumene fanden sich ein.

Das Wiener Gustav-Adolf-Fest war 2016 in der Lutherkirche in Wien-Währing zu Gast, das Thema lautete: „Auf dem Weg“. Beim Festgottesdienst predigte Oberkirchenrätin Ingrid Bachler. Im Rahmen des Festes wurde die Ausstellung „Auf dem Weg“ der Bildhauerin Karin Eibner eröffnet. Darüber hinaus gab es einen Bibliolog mit dem Titel „Auf dem Weg sein heißt: auch mal eine Pause machen“.

Die OberösterreicherInnen feierten ihr Gustav-Adolf-Fest in diesem Jahr in der Evangelischen Pfarrgemeinde Rutzenmoos. Für den Festgottesdienst konnte Pfarrer Patrick Todjeras, Mitarbeiter am Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) in Greifswald (Deutschland), als Prediger gewonnen werden. „Wenn Jesus mit am Tisch sitzt, entsteht Gemeinde, die seine Wunder erlebt, wie die Hochzeitsgesellschaft in Kana“, so Todjeras in seiner Predigt. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, an einer Führung durch das Evangelische Museum teilzunehmen. Darüber hinaus gab es eine geführte Wanderung zum Nöhmer-Gut. Ein Konzert des Posaunenchors und der Reisesegen bildeten den Abschluss der Festivität.

Die Diözese Salzburg-Tirol feierte ihr Gustav-Adolf-Fest in Kufstein. Gleichzeitig wurde auch das 50-jährige Bestehen der Diözese gefeiert. Unter dem Motto „Kriege. Vertreibung. Heimat finden“ sollte an die eigene Geschichte erinnert, aber auch die aktuelle Situation bedacht werden. Das Fest begann mit einem Festgottesdienst, gestaltet von der Cantorey Salzburg und Festprediger Gerhard Hechler vom Gustav-Adolf-Werk Hessen-Nassau. Ein besonderer Höhepunkt des Festes: Kirchenkantor Gordon Safari spielte auf der Festung Kufstein die Heldenorgel, die größte Freiorgel der Welt.

 

ISSN 2222-2464