US-Bischof Mark Hanson neuer LWB-Präsident

Bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes setzte sich der US-Bischof gegen die kanadische Pfarrerin Susan Christine Johnson durch.

Winnipeg, 30. Juli 2003 (epd Ö – lwi) Mark Hanson, Bischof der rund fünf Millionen Mitglieder zählenden Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, ist zum neuen Präsidenten des Lutherischen Weltbundes (LWB) gewählt worden. Bei der Wahl in Winnipeg setzte sich der 56-Jährige im ersten Wahlgang mit 267 gegen 111 Stimmen gegen die kanadische Pfarrerin Susan Christine Johnson, die Vizepräsidentin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kanada, durch. Damit scheiterte zum dritten Mal eine weibliche Bewerbung um das Präsidentenamt. Hanson, jüngst wegen seiner deutlichen Kritik an der Kriegspolitik der USA im Irak international bekannt geworden, tritt die Nachfolge des deutschen Theologen und früheren braunschweigischen Landesbischofs Christian Krause an, der dieses 1997 übernommene Amt zum Abschluss der LWB-Vollversammlung am 31. Juli niederlegen wird.

Der Lutherische Weltbund wurde 1947 gegründet. Die Kirchen-Gemeinschaft kommt alle sechs Jahre zu ihrer Vollversammlung zusammen.

Die Evangelische Kirche A.B. in Österreich vertreten bei der noch bis 31. Juli in Winnipeg tagenden Vollversammlung Bischof Mag. Herwig Sturm, Superintendentin Mag. Luise Müller, Pfarrerin Mag. Hedwig Partaj und der frühere steirische Superintendent Mag. Ernst-Christian Gerhold, der dem Rat des LWB angehört.

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ISSN 2222-2464